Das Baselbiet steht finanziell gut da: Steigende Steuereinnahmen schaffen Spielraum. Doch einige politische Vorlagen bergen laut Finanzdirektor Anton Lauber («Mitte») hohe Risiken. Zugleich bringt er eine Senkung des Einkommenssteuerfusses ins Spiel.
Fast ein Jahrhundert lang stellte die Rieder & Co. AG in Rothenfluh Hufstollen, Gitterroste und den «Rico-Marker» her. Nun gibt Inhaber Roland Rieder den Familienbetrieb auf. Gegen die günstigere Konkurrenz könne das Unternehmen längerfristig nicht bestehen.
Waldenburg hat Anfang Jahr eine neue Parkraumbewirtschaftung eingeführt. Nun zeigt sich: Für einen Teil davon fehlt die rechtliche Grundlage. Bereits bezahlte Bussen will das «Stedtli» laut Gemeindepräsidentin Andrea Sulzer zurückerstatten.
Die IWB verlangen ab dem 1. Januar 2027 für die Kehrichtverbrennung 25 Franken mehr pro Tonne. Für die angeschlossenen Gemeinden dürften dadurch auch die Abfallgebühren steigen. Ob dies bereits 2027 oder erst später geschieht, ist allerdings noch offen.
In diesem Jahr zahlen im Einzugsgebiet der «Volksstimme» einzig Ramlinsburg und Seltisberg in den kantonalen Finanzausgleich ein. Alle anderen Gemeinden erhalten Geld. Grösster Pro-Kopf-Empfänger ist Bretzwil.
Anstatt der erwarteten schwarzen Null weist die Rechnung 2025 der Einwohnergemeinde Gelterkinden einen Gewinn von einer knappen Million Franken aus, 800 000 Franken mehr als budgetiert. Dies dank höherer Steuererträge als erwartet und tieferer Ausgaben im Bereich Soziale Sicherheit.
Die Gemeinden ächzen unter hohen Altersheimkosten. Die Gemeinde Binningen hat die Pflegekosten analysieren lassen – und damit einen Streit mit dem Verband Curaviva Baselland ausgelöst. Das steckt hinter der Debatte.
48 Landrätinnen und Landräte haben sich zu einem Komitee zusammengeschlossen, das den Erhalt und Ausbau der KSBL-Standorte Liestal und Bruderholz unterstützt. Damit stellt sich eine Mehrheit des Parlaments gegen einen neuen Spitalcampus in Pratteln.
Das Amt für Industrielle Betriebe ist auf dem Gasspeicher der Sissacher Kläranlage sitzen geblieben, den es hatte verschenken wollen. Somit wird er verschrottet, sobald der neue, mehr als doppelt so grosse Speicher für Klärgase betriebsbereit ist.
Seit Freitag sind die Türen der Filialen der Bäckerei «Brot & So» geschlossen. Das Läufelfinger Unternehmen wird liquidiert. Wegen des Konkurses schliesst in Thürnen mit der Bäckerei-Niederlassung auch die Post-Agentur.
Der Grossbrand vom 11. Februar hat in der Bubendörfer Industrieund Gewerbehalle rund 20 Werkstattboxen und Büroflächen zerstört. Besonders hart trifft es junge Firmen im Aufbau. Zwei von ihnen berichten von existenziellen Verlusten – und von ihrem Willen, weiterzumachen.
Aufgrund einer hohen Produktion, beschränkter Verarbeitungsmöglichkeiten, einer zu tiefen Nachfrage und Importen sinkt der Milchpreis für die Landwirtschaft drastisch. Die verminderte Liquidität bringt Betriebe in Bedrängnis.
Elf Baselbieter Gemeinden haben gestern zwei Gemeindeinitiativen bei der Landeskanzlei eingereicht. Mit «Wer befiehlt, zahlt!» und der «Bankgewinn-Initiative» fordern sie mehr finanzielle Autonomie und eine Beteiligung am BLKB-Gewinn.
Elisabeth Handschin-Schäfer hat der Gemeinde Rünenberg den grössten Teil der Parzelle 138 südwestlich des Feuerwehrweihers im Ortszentrum inklusive der Parzelle mit dem «Schmittli» übertragen. Gemäss Vertrag muss die freistehende Parzelle unbebaut bleiben.
Der über 100-jährige Dorfladen in Oltingen steckt in der Klemme: Veraltete Kühlgeräte, fehlende Rücklagen und steigende Kosten haben die Konsumgenossenschaft in finanzielle Not gebracht.
Sechs Stunden lang diskutierte der Landrat darüber, wo der Kanton sparen und wo er investieren soll. Am Ende folgte die Mehrheit grösstenteils der Linie der Regierung. Das Budget wird nur in einzelnen Punkten korrigiert.
Mit einer gemeinsamen Präsentation im Landrat suchten Rünenberg, Kilchberg und Zeglingen Rückhalt für ihr Fusionsprojekt – und für die Gesetzesgrundlage, die finanzielle Hilfe des Kantons ermöglichen soll.