Geschichte der Volksstimme und Schaub Medien AG

2020
Corona-Krise
Die Corona-Krise trifft sowohl die Druckerei wie auch den Verlag der «Volksstimme» hart mit Umsatzeinrüchen. Zum ersten Mal in der Geschichte, muss die Firma den Antrag für Kurzarbeit einreichen.
 
2015
Infolge der Zeitungsdruckerei-Schliessung in Schlieren kommt seit 9.Juni die «Volksstimme» bei Tagblattprint in St. Gallen-Winkeln ab der Maschine.
Infolge des massiven Inserateeinbruchs wird die Publikation «Stellefant» beendet und damit auch die Zusammenarbeit mit der «Basler Zeitung» im Inserategeschäft.
 
2014
Die NZZ informiert über die geplante Schliessung ihrer Zeitungsdruckerei in Schlieren per Ende Mai 2015.
Nochmalige Gebietserweiterung
Die «Volksstimme» erweitert ihr redaktionell betreutes und Grossauflagen-Gebiet nochmals, so dass der gesamte Bezirk Sissach und Waldenburg sowie sechs angrenzende Gemeinen (inklusive Fünflibertal) im Bezirk Liestal zu ihrem Hauptverbreitungsgebiet gehören. Dies ergibt bei einer Verteilung in Grossauflage an alle Haushalte in 50 Oberbaselbieter Gemeinden zusammen mit den Abonnenten ausserhalb dieser Gemeinden eine Auflage von rund 31\'500 Exemplare.
 
2013
Ab 1. Mai mit eigenem Anzeigen-Service
Die «Volksstimme» erweitert ihr redaktionell betreutes Gebiet und die Grossauflage von 32 auf 44 Gemeinden und damit auf eine Auflage von 27\'500 Exemplaren.
Der CEO-Wechsel bei der «Basler Zeitung» hat zur Folge, dass zukünftig auf das Anzeigen-Vermittler-Geschäft über die «BZM» verzichtet wird. Die «BZM»-Mitarbeiterinnen in Sissach betreuen deshalb ab Mai das Inserate-Geschäft als Angestellte der Schaub Medien AG.
Die «Volksstimme» wird neu in Zürich gedruckt
Mit der Schliessung der Zeitungsdruckerei in Basel findet die Zeitung im März eine neue «Geburtsstätte» bei der NZZ-Print in Schlieren.
 
2012
Die «Basler Zeitung» informiert über die Schliessung ihrer Zeitungsdruckerei an der Hochbergerstrasse in Basel per Ende Februar.
 
2011

Übernahme des Anzeigen-Service durch BZM (Basler Zeitung Medien AG) im Haus der «Volksstimme» in Sissach

Das Scheitern von Verhandlungen mit Dietschi AG bezüglich der Übernahme des Verlags der ObZ hat zur Folge, dass der Vertrag mit unserer Inserate-Agentur, Triscom-Media AG, (welche ebenso die ObZ vertritt) nicht weitergeführt wird.

2010
«Volksstimme» goes Allmedia
Anlässlich der Gewerbeaustellung "mega", ergänzt die «Volksstimme» ihren Service mit «Allmedia». Dieser bringt die lokalen News und Inserate aus der Zeitung ins Internet, auf öffentliche TV-Bildschirme und auf Mobile.

Jubiläum «125 Jahre Schaub Medien AG» (2010)

2008
Hardware/Software in der Druckvorstufe ersetzt
Beschaffung von neuen Mac und IMacs sowie Umstellung von XPress auf InDesign und InCopy.
«Aadie SOLNA!»
Unsere Zeitung, die «Volksstimme», wird seit dem 16. Dezember 2008 bei der Basler Zeitung Medien AG gedruckt. Sie erscheint neu als Zweibund-Zeitung und kann durchgehend farbig gedruckt werden.
 
2007
Abschied
Nach 52 Jahren Einsatz für die Firma und die «Volksstimme» stirbt VR-Präsident Peter Schaub-Blum im November überraschend im Alter von 73 Jahren.
125 Jahre «Volksstimme»
Am 21. September begehen wir das 125 Jahr Jubiläum, der «Volksstimme», der Zeitung für das Oberbaselbiet. Sie erscheint ab diesem Datum im «verjüngten Kleid».

Jubiläum «125 Jahre Volksstimme» (2007)

2006
Interessante Software in der Druckvorstufe
Installation der Software Intellitune zur vollautomatisierten und justierbaren Optimierung grosser Bildbestände.
Inserate-Kombi «Hattrick» gibt es nicht mehr
Die Übernahme der «Basellandschaftlichen Zeitung (BZ)» durch AZ Medien hat die Kündigung des Inserate-Kombis «Hattrick» zur Folge. Eine 30-jährige Zusammenarbeit zwischen der BZ, der «(Neuen) Fricktaler Zeitung» (ehemals «Rheinfelder Volksstimme») und der «Volksstimme» von Baselland bzw. der Zeitung für das Oberbaselbiet geht somit zu Ende.
Neue Inserate-Kombi «Nordwestschweiz-Kombi»
Auf Dezember 2006 wird durch der Basler Zeitung mit der «Neuen Fricktaler Zeitung» und der «Volksstimme» die Inserate-Kombination «Nordwestschweiz-Kombi» ins Leben gerufen, durch welche seither der «stellefant» der Freitags-«Volksstimme» beigelegt wird.
 
2005
Neue Infrastruktur in der Druckvorstufe.
Im Frühling 2005 wird unser Hauptserver durch ein neues leistungsfähigeres System mit stark erweiterter Plattenkapazität ersetzt.
Auch das ganze Netzwerk inklusive Firewall wird den veränderten Verhältissen angepasst.
Neue Inserateagentur für die «Volksstimme»
Der Wechsel unserer Inserate-Agentur von der Publicitas AG zur TrisCom-Media AG zieht auch einen örtlichen Wechsel der Inserate-Annahmestelle nach sich. Seit dem 1. Januar 2005 können die Inserate wieder im Haus der «Volksstimme»/Schaub Medien AG bei der TrisCom-Media AG aufgegeben werden.
 
2004
Die Rollenoffsetmaschine (Zeitungsdruckmaschine) wird mit zwei Occasionsdruckwerken erweitert.
 
2003

Einführung Inkjet-Adressierung für «Volksstimme».

Update auf den neuen Workflow von AGFA «ApogeeX» mit neuer Hardware.
 
2002
Neue Macs mit Flachbildschirmen werden angeschafft.
 
2001
J. Schaub-Buser AG nennt sich neu Schaub Medien AG.
 
1998
Die seit einigen Jahren monatlich einmal in Grossauflage publizierte «Volksstimme» überschreitet die Schwelle von 15 000 Exemplaren.
 
1995
Modernisierung im Zeitungssatz und in der Zeitung.
Wir stellen um auf Macintosh Computer. Ganzseitenumbruch mit Quark X-Press. Gleichzeitig erhält die "Volksstimme" ein neues Layout.
 
1990
Erstmals übersteigt die beglaubigte Auflage der «Volksstimme» die Schwelle von 8000 Exemplaren.
 
1989
Auf EDV umgestellt.
Das Druckereibüro und die Abonnentenverwaltung werden auf EDV umgestellt.
 
1988
Druckvorstufe mit Update.
Die Revolution in der Druckvorstufe nimmt ihren Lauf mit dem Einzug von Desktop Publishing und PC/PageMaker.
Mehr Seiten und mehr Farben in der Zeitung.
Mit der Anschaffung einer weiteren Druckeinheit für die Zeitungsrotation lässt sich die Kapazität im Zeitungsdruck von 16 auf 24 Seiten erhöhen. Gleichzeitig vergrössern sich die Farbmöglichkeiten.
Die Rollenoffsetmaschine wird mit zwei Occasionsdruckwerken erweitert.
 
1987
Inseratannahme im Haus.
In den Räumlichkeiten der «Volksstimme» wird eine Filiale der ofa Orell Füssli Werbe AG eröffnet. Diese Firma ist seit Jahrzehnten Partnerfirma, was die Inserateannahme anbelangt.
 
1985
Wir jubilieren.
Am 1. Juli 1985 wird das Jubiläum 100 Jahre Druckerei Schaub feierlich begangen. Der Personalbestand beträgt mittlerweile 30 Personen.
 
1980
Quantensprung im Zeitungsdruck.
Für den Zeitungsdruck wird eine fabrikneue Rollenoffsetmaschine (Solna Distributor) angeschafft. Die Maschine erlaubt die Verwendung von Fotosatz und bringt eine bessere Druckqualität. Mit zwei Druckwerken können 16 Seiten in einem Arbeitsgang gedruckt werden. Die Auflage der «Volksstimme» hat die Schwelle von 7000 Exemplaren überschritten.
Für die neue Maschine wird das zwei Jahre zuvor erworbene Haus Bahnhofstrasse 31 zu einem Druckraum mit Lagerkeller umgebaut.
 
1978
Vom Blei- zum Fotosatz.
Die erste computergesteuerte Fotosatzmaschine (Compugraphic 7500) hält Einzug; der Gutenbergsche Bleisatz verliert rasch an Bedeutung.
 
1974
Die Krise bewältigen.
Bis 1976 bringt die Rezession eine Umsatzstagnation bzw. einen Rückgang. Sie zwingt zu vermehrt kostenbewusstem, wirtschaftlichem Handeln.
 
1972
Kadenz erhöht.
Statt wie bisher zweimal wird die «Volksstimme» neu dreimal wöchentlich (Dienstag, Donnerstag, Freitag) herausgegeben.
 
1968
Stabwechsel.
Hans Schaub-Horand übergibt die Leitung des Betriebs an seine Söhne:
Hansjakob Schaub widmet sich der Zeitung.
Peter Schaub dem Ausbau der Druckerei und der Setzerei.
 
1957
Kapazitätserweiterung im Zeitungsdruck.
Für den Druck der Zeitung wird eine Occasion-8-Seiten-Rotationsmaschine (Baujahr 1924) angeschafft. Mittlerweile beträgt die Auflage der «Volksstimme» rund 5000 Exemplare.
 
1950
Abschied.
Jakob Schaub-Buser stirbt am 3. März im Alter von 87 Jahren.
 
1949
Neue Gesellschaftsform.
Die Einzelfirma wird in die Aktiengesellschaft J. Schaub- Buser AG umgewandelt. Hans Schaub-Horand übernimmt die Geschäftsleitung. Der Personalbestand beträgt sieben Mitarbeiter.
 
1921
Wir setzen maschinell.
Die erste Linotype-Setzmaschine wird angeschafft. Hans Schaub-Horand, wie sein Vater gelernter Schriftsetzer, hat die Vorzüge einer solchen Maschine nach dem Ersten Weltkrieg in einer Druckerei in St. Imier kennen gelernt. Diese Maschine leistet das Vierfache eines Handsetzers.
 
1904
Es wird gebacken und genudelt.
Jakob Schaub muss sich für seine Druckerei nach einem anderen Lokal umsehen, um einer Bäckerei und einer Nudelfabrik Platz zu machen. Zwei Häuser weiter wird er fündig.
 
1900
Rechte gesichert.
Jakob Schaub übernimmt vom Herausgeber-Komitee die Verlagsrechte an der «Volksstimme».
Motor ersetzt Menschenkraft.
Ein Elektromotor übernimmt den Antrieb der Schnellpresse.
 
1885
Die Gründung.
Am 1. Juli 1885 übernimmt Jakob Schaub-Buser im Alter von 23 Jahren den Druck der drei Jahre zuvor gegründeten «Volksstimme von Baselland» in Sissach. Die Auflage der Lokalzeitung beträgt rund 1000 Exemplare.
Gleichzeitig übernimmt der gelernte Schriftsetzer Jakob Schaub die Herstellung von Drucksachen.
Die Druckerei befindet sich im Parterre der von «Cheesmeyer» erstellten Eckliegenschaft Hauptstrasse/obere Bahnhofstrasse.
Jeder einzelne Buchstabe wird von Hand dem Setzkasten entnommen und nach dem Druck wieder ins entsprechende Fach zurückgelegt. Gedruckt wird auf einer von Hand angetriebenen Johannisberg-Schnellpresse.

 


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