Viele Abstimmungen – viele Meinungen
05.02.2026 BRIEFE, Baselbiet, SchweizLeserinnen und Leser zu Gemeindewahlen und nationalen und kantonalen Vorlagen
Gemeinderatswahl Gelterkinden
Erfahrung, Herzblut und Weitsicht
Das Abstimmungskuvert für den 8. März könnte ein rekordverdächtiges Volumen aufweisen. Es ...
Leserinnen und Leser zu Gemeindewahlen und nationalen und kantonalen Vorlagen
Gemeinderatswahl Gelterkinden
Erfahrung, Herzblut und Weitsicht
Das Abstimmungskuvert für den 8. März könnte ein rekordverdächtiges Volumen aufweisen. Es soll hier aber nicht darum gehen, ob das sinnvoll ist. Neben wichtigen Vorlagen auf nationaler und kantonaler Ebene steht in Gelterkinden die Ersatzwahl in den Gemeinderat an.
Seit mehr als anderthalb Jahren darf ich das politische Geschehen in Gelterkinden als Teil der Gemeindekommission mitgestalten. Gerade als Neuling in diesem Gremium, weiss ich das Engagement von Sandra Grossmann sehr zu schätzen. Sie hat stets ein offenes Ohr und unterstützt, wo immer sie kann. Mir imponiert sie zudem mit ihrer Weitsicht und ihrem Herzblut, mit dem sie sich seit vielen Jahren für unsere Gemeinde engagiert.
Sandra Grossmann scheut nicht davor zurück, ihre Meinung klar und fundiert zu vertreten, bleibt dabei aber immer dialogbereit und sucht gemeinsam nach Lösungen. Sandra Grossmann bringt neben ihrer langjährigen Erfahrung als Sekundarlehrerin auch viel politische Erfahrung aus der Gemeindekommission und der Geschäftsprüfungskommission mit. Sie weiss, was es bedeutet, sich in einem politischen Gremium einzubringen und Brücken zu bauen – genau die Stärken, die unser Gemeinderat braucht. Aus Überzeugung empfehle ich Sandra Grossmann zur Wahl in den Gemeinderat.
Manuel Bösiger, Gelterkinden
Kompetent, engagiert und lösungsorientiert
Als Mitglied der Gemeindekommission und der Geschäftsprüfungskommission hat Gemeinderatskandidatin Sandra Grossmann bereits heute einen vertieften Einblick in die teilweise herausfordernden Aufgaben des Gemeinderats.
In der Zusammenarbeit in den beiden Kommissionen habe ich Sandra Grossmann als sehr kompetente, engagierte und lösungsorientierte Person kennengelernt. Sie arbeitet sich gewissenhaft in neue Dossiers und Themen ein. Sie sucht nach sozial, ökologisch und ökonomisch tragbaren Lösungen, die für unser Dorf einen Mehrwert bringen.
Sie entscheidet und macht vorwärts. Dabei pflegt sie eine offene und konstruktive Kommunikation. Ich wähle Sandra Grossmann und empfehle Ihnen, es mir gleichzutun – denn sie ist eine gute Wahl!
Sabina Erny Körner, Präsidentin Gemeindekommission, Gelterkinden
Auf sie ist Verlass
Sandra Grossmann kenne ich seit vielen Jahren als Mutter von Schülerinnen und Schülern, als Lehrerin und als ehemalige Kollegin in der Gemeindekommission. Wo immer ich ihr begegne, trifft Folgendes zu: Sie überzeugt mich. Sie ist intelligent, engagiert, bescheiden, drängt sich nie vor und vor allem ist auf sie Verlass. Wenn sie jetzt für die Wahl in den Gemeinderat kandidiert, so weiss ich, dass Sandra Grossmann dieses Amt mit grosser Seriosität und für das Wohl der Einwohnerinnen und Einwohner ausüben wird. Sehr gerne schreibe ich am 8. März ihren Namen auf meinen Wahlzettel.
Annemarie Spinnler, Gelterkinden
Wahlkreis Gelterkinden
Friedensrichter mit Herz und Verstand
Raoul Wyss ist der richtige Mann für das Amt des Friedensrichters. Seit mehr als zehn Jahren arbeite ich mit ihm im Vor- stand der SVP Gelterkinden und Umgebung zusammen, und ich kann aus erster Hand sagen: Raoul steht für Fairness und Unparteilichkeit. Als erfahrener Unternehmer weiss Raoul, wie man mit verschiedensten Menschen umgeht und gemeinsam Lösungen findet, die wirklich funktionieren. Sein Gespür für unterschiedliche Perspektiven und seine Fähigkeit zuzuhören machen ihn zum idealen Kandidaten für das Amt des Friedensrichters.
Raoul bleibt selbst in hektischen Situationen ruhig und sachlich. Er hat das nötige Geschick, um Konflikte effektiv und nachhaltig zu lösen und damit das Vertrauen in unserer Gemeinschaft zu stärken. Wer einen kompetenten Friedensrichter sucht, der weiss, wie man Lösungen schafft, ist bei Raoul Wyss genau richtig. Seine Erfahrung und sein Engagement sprechen für sich.
Raphael Wiesner, Präsident SVP und Umgebung, Kilchberg
Kunstrasen Oberdorf
Augenmass statt Tatsachen
Die Stimmbevölkerung von Oberdorf lehnte im Mai 2025 den beantragten Investitionskredit in der Höhe von 530 000 Franken an der Urne deutlich ab. Gemäss Medienberichten soll nun der geplante Kunstrasenersatz erneut an der Einwohnergemeindeversammlung vom 16. März traktandiert werden. Diesmal mit einem Investitionskredit von 375 000 Franken. Dass der FC Oberdorf mehr Eigenmittel einbringen will, ist zu begrüssen. Aus Sicht des Referendumskomitees bleibt der beantragte Betrag für die verschuldete Gemeinde noch immer untragbar.
Umso unverständlicher ist, dass wir in die Erarbeitung der neuen Finanzierungsvariante nicht substanziell, sondern nur informell einbezogen und schliesslich vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Aus unserer Sicht wäre eine Mitfinanzierung durch die Gemeinde von maximal 250 000 Franken sowie einem jährlichen Betriebs- und Unterhaltsbeitrag von 10 000 Franken (anstatt 40 000 Franken) vertretbar. Zudem muss die Finanzierung des Kunstrasenersatzes in weiteren 15 Jahren bereits jetzt verbindlich und transparent geregelt werden.
Unser Vorschlag stellt eine sachliche, finanzpolitisch verantwortbare und für alle Seiten tragfähige Lösung dar. Der Gemeinderat wurde über unseren Vorschlag informiert. Wir erwarten, dass dieser ernsthaft geprüft und an der Gemeinde- versammlung zur Abstimmung vorgelegt wird. Bitte nehmen Sie an der wichtigen Gemeindeversammlung (16. März) teil.
Reto Schaefer, Komitee für gesunde Gemeindefinanzen, Oberdorf
SRG-Initiative
Gehören Sie auch zur Generation Ü60?
Schauen Sie sich auch gerne gut gemachte Familiensendungen an, wie zum Beispiel «SRF bi de Lüt», «Familiesach», «Uf und dervo», «Hüttegschichte»? Oder auch gute Samstagabendunterhaltung, auch in Kooperation mit deutschen Sendern. Oder Sendungen ohne nervende Werbeunterbrechung alle 15 Minuten, gute und fundierte Berichterstattungen und Nachrichten aus dem In- und Ausland oder sämtliche grossen und auch kleineren Sportübertragungen, live und immer aktuell.
Diese in meinen Augen seriöse Qualität im Schweizer Fernsehen hat ihren Preis. Mir ist es den Preis wert und ich möchte diese Qualität erhalten. Darum sage ich Nein zur Halbierungsinitiative.
Pia Lanz, Ormalingen
Tempo 30 vors Volk
Achtung Blitzer
Tempo 30 ist in Wohnquartieren sinnvoll, auf Haupt- und Kantonsstrassen jedoch problematisch. Diese Strassen sind auf Verkehrsfluss ausgelegt und bündeln den Verkehr bewusst. Wird dort das Tempo gesenkt, entstehen längere Fahrzeiten, mehr Stau und häufiger Ausweichverkehr auf Nebenstrassen, was Wohngebiete zusätzlich belastet. Auch der öffentliche Verkehr verliert an Zuverlässigkeit, was die Attraktivität von Bus und Tram schwächt.
Sicherheit entsteht auf Hauptstrassen nicht allein durch tiefere Geschwindigkeit und mehr Blitzer, sondern durch klare Verkehrsführung und gezielte Massnahmen an Unfallschwerpunkten. Pauschal Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen löst diese Probleme nicht und kann neue schaffen. Deshalb sollte bei Kantonsstrassen zurückhaltend mit generellen Temporeduktionen umgegangen werden. Die Initiative zu mehr Demokratie bei Tempo 30 lässt die Gemeinde selbst entscheiden, ob Tempo 30 auf Haupt- und Kantonsstrassen befürwortet wird. Deshalb sage ich zweimal Ja zu mehr Demokratie bei Tempo 30.
Andi Trüssel, Landrat SVP, Frenkendorf

