Die «Sonne» ist endgültig untergegangen

Fr, 15. Mär. 2019

Schaaryyse

Sissach verschwindet so noodisnoo in der kulinarischen Bedeutungslosigkeit. Cordon bleu, Pizza und Spaghetti verdrängen Kalbskopf, Gnaagi und Schwartemaage. Langsam verkommt das Dorf unter der Fluh, gastronomisch gesehen, zu einer Päcklisuppe-Ödnis.

Um auf die prekäre Situation aufmerksam zu machen, haben sich die Sissecher Chluuribouer heuer entschieden, das zurzeit geschlossene Hotel Restaurant Sonne zu ehren. Damit huldigen sie einer kulinarischen Bastion, die seit 485 Jahren Kriege, Revolutionen und Trennungswirren getrotzt hat. Oder wie es ein ungenannt bleibender Chluuribouer sagt: «Mit gegen 500 Jahren auf dem Buckel, wird die ‹Sonne› auch noch den neuen Besitzer, einen italienischstämmigen Chäänelflicker, überleben.»

Für den Chluuribouer-Chef Roland Schmitter ist die…

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