Der Landrat hat sich gestern für ein kantonales Krebsregister ausgesprochen. Es soll Daten an die Früherkennung weiterleiten, solange Patientinnen und Patienten nicht widersprechen. Die Vorlage wurde mit 71 zu 8 Stimmen ohne Enthaltungen angenommen. Im Zentrum stehen sogenannte ...
Der Landrat hat sich gestern für ein kantonales Krebsregister ausgesprochen. Es soll Daten an die Früherkennung weiterleiten, solange Patientinnen und Patienten nicht widersprechen. Die Vorlage wurde mit 71 zu 8 Stimmen ohne Enthaltungen angenommen. Im Zentrum stehen sogenannte Intervallkarzinome, also Krebserkrankungen, die zwischen Untersuchungen auftauchen. Die Regierung hatte ursprünglich auf eine Opt-in-Variante gesetzt, während die vorberatende Volkswirtschaftsund Gesundheitskommission Opt-out bevorzugte. Ein Antrag von Stefan Meyer (SVP), die Vorlage wieder mit Opt-in zu versehen, war in der ersten Lesung mit 52 zu 23 Stimmen abgelehnt worden. sda.