Chancen der Jugendlichen erhöhen
06.04.2023 Baselbiet, Finanzen, Bildung, WirtschaftMuttenz | BLKB präsentiert die Verlängerung eines Projekts
Für die Ausbildung und Förderung von Jugendlichen engagiert sich die Basellandschaftliche Kantonalbank seit rund 16 Jahren mit der sogenannten «Jobs for Juniors»-Karte. Durch die Aktion sollen die Chancen im ...
Muttenz | BLKB präsentiert die Verlängerung eines Projekts
Für die Ausbildung und Förderung von Jugendlichen engagiert sich die Basellandschaftliche Kantonalbank seit rund 16 Jahren mit der sogenannten «Jobs for Juniors»-Karte. Durch die Aktion sollen die Chancen im Arbeitsmarkt verbessert werden. Nun wurde die Aktion mit insgesamt 557 000 Franken gewürdigt.
Peter C. Müller
Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) unterstützt zusammen mit ihren Kundinnen und Kunden seit 2007 im Rahmen des Projekts «Jobs for Juniors» junge Erwachsene auf dem Weg ins Arbeitsleben. «Mit diesem Programm wollen wir zur Chancenverbesserung von Jugendlichen beitragen», sagte Carola Häfelin, Produktemanagerin der BLKB, anlässlich der Checkübergabe in Pratteln. «Die Zukunft junger Menschen liegt uns am Herzen, entsprechend wollen wir handeln. Denn nur wenn wir gut ausgebildete Jugendliche haben, haben wir als Gesellschaft auch eine Zukunft.»
Kundinnen und Kunden der BLKB, die sich bewusst für eine «Jobs for Juniors»-Karte als Bankkarte entscheiden, bezahlen 10 Franken zusätzlich für die Jahresgebühr, die direkt in einen Spendentopf fliessen. Die Bank schreibt dafür bei jeder Bezahlung mit diesen Karten im Geschäft 0,25 Prozent des Zahlungsbetrags dem Spendenkonto gut. Der Betrag, der so über das ganze Jahr zusammenkommt, wird je zur Hälfte unter den beiden Institutionen, der Jobfactory und dem KMU-Lehrbetriebsverbund aufgeteilt.
Dank der wachsenden Anzahl an Kundinnen und Kunden der BLKB, die das Projekt unterstützen, konnte in diesem Jahr mit dem Spendenbetrag von 557 400 Franken erstmals die Schwelle von einer halben Million Franken überschritten werden.
Langjährige Partnerschaften
«Die BLKB pflegt mit der Jobfactory AG und dem KMU-Lehrbetriebsverbund (LBV) langjährige Partnerschaften», erklärte an der Checkübergabe Marc Scherrer, der Bereichsleiter Berufsbildung bei der Wirtschaftskammer Baselland, nicht ohne Stolz. Über die Jobfactory AG erhalten jährlich über 200 Jugendliche ohne Arbeit und Ausbildung durch Schulungs- und Coaching-Angebote die Möglichkeit, im Rahmen eines Praktikums wertvolle Berufserfahrung zu sammeln und sich schulisch weiterzuentwickeln. Jonas Beetschen, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung der Jobfactory und Co-Leiter der Stiftung Job Training, sagte dazu: «Viele Jugendliche, auch solche mit geringen Berufschancen, können bei uns arbeiten, sei es im Bereich Küche, Atelier, Informatik oder Montage. Wir bieten ein breites Feld an Angeboten. Dabei ist es für uns ein Privileg und eine Ehre, bei diesem Programm dabei zu sein.»
Die KMU-Lehrbetriebsverbund-AG unterstützt hingegen kleinere Firmen durch die Rekrutierung von geeigneten Auszubildenden, durch ein durchdachtes Ausbildungsmanagement sowie durch die Personaladministration bei der Schaffung von Lehrstellen. Mit zusätzlichen Förderkursen werden schulische Defizite der Lernenden beseitigt und nachhaltige Verbesserungen erzielt.
Anlässlich eines Kurzfilms und einer kleinen «Talkshow» berichteten zwei Jugendliche, Anisa Marina, Lernende beim LBV, und Fabrice Flubacher, Junior bei der Jobfactory, unter der Gesprächsleitung von Yanis Di Vincenzo vom LBV über ihre Erfahrungen, die sie bereits gemacht haben: «Es hat mir sehr weitergeholfen hier mitzumachen», sagte die Auszubildende und ihr Kollege ergänzte: «Hier mitzumachen hat mich wesentlich weitergebracht – nicht nur beruflich, sondern auch persönlich!»

