sf. Warum Daniel Löffel und seine Frau Sabina Gagliardo gestern in die Sissacher Filiale der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) gerufen wurden, war den beiden Verantwortlichen des Vereins Nikodemus Rumänienhilfe zu Beginn nicht klar. Umso grösser war die Überraschung, ...
sf. Warum Daniel Löffel und seine Frau Sabina Gagliardo gestern in die Sissacher Filiale der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) gerufen wurden, war den beiden Verantwortlichen des Vereins Nikodemus Rumänienhilfe zu Beginn nicht klar. Umso grösser war die Überraschung, als bekannt wurde, warum: Die BLKB unterstützt die Soforthilfe-Aktion des Vereins für die Kriegsopfer in der Ukraine mit einer Spende in der Höhe von 12 000 Franken. Diese freudige Nachricht durften Beat Walmer und Standortleiter Christian Staudenmann vonseiten BLKB dem Paar übermitteln und den entsprechenden Check überreichen.
«Das ist Wahnsinn!», sagte ein sichtlich berührter Daniel Löffel als erste Reaktion auf den Unterstützungsbeitrag. Mit Letzterem kommt die BLKB für die Kosten auf, die beim Verein für den Transport der gesammelten Hilfsgüter anfallen. Insgesamt hat «Nikodemus» im Rahmen seiner Soforthilfe-Aktion vor rund zwei Wochen Material im Umfang von drei Sattelschleppern sammeln können (die «Volksstimme» berichtete).
«Der Verein Nikodemus Rumänienhilfe ist eine feste Grösse im Oberbaselbiet und weit über die Region hinaus», sagte Christian Staudenmann im Rahmen der Übergabe. Die Sammelaktion für die Ukraine sei nicht nur in der Bevölkerung auf grosses Interesse gestossen, sondern habe auch die Verantwortlichen der Bankleitung beeindruckt. So sei sehr schnell beschlossen gewesen, dass die BLKB die Aktion mit einem namhaften Betrag unterstützen wolle.
Wertschätzung für Freiwillige
«Der Unterstützungsbeitrag ist eine riesige Wertschätzung für die Arbeit der über 40 Freiwilligen, die die Sammlung erst ermöglicht haben», sagte Sabina Gagliardo. Allgemein habe sie in den 30 Jahren ihrer Vereinstätigkeit noch nie eine derart grosse Solidarität vonseiten der Bevölkerung gespürt, sagte Gagliardo weiter.
Die BLKB selbst hat intern bei den Mitarbeitenden ebenfalls aufgerufen, um für die Kriegsopfer in der Ukraine zu spenden. Laut BLKB-Sprecher Marius Maissen wurden dabei bisher rund 60 000 Franken gespendet. Nach Abschluss der Aktion wird die Bank zudem den Betrag verdoppeln und schliesslich der Glückskette überweisen.