SP mit Nebiker und Münger in den Regierungsrats-Wahlkampf

  28.08.2014 Baselbiet, Parteien, Wahlen, Politik, Sissach

Die Delegierten der SP haben sich an ihrer Versammlung in Sissach nach kurzer Diskussion für ein Zweierticket entschieden. Wichtigstes Ziel sei es, die Bildungsdirektion zu verteidigen. Es sei aber auch ein Angriff auf die bürgerliche Mehrheit in der Regierung.
 
Die 57-jährige Liestaler Stadträtin Regula Nebiker und der 53-jährige alt Landrat Daniel Münger konnten sich knapp gegen den dritten Kandidaten, den 53-jährige Museumsleiter Christoph Hänggi, durchsetzen. Den Unterschied zwischen Münger (73 Stimmen) und Hänggi (68 Stimmen) machten fünf Stimmen aus. Am meisten Stimmen erhielt Regula Nebiker (91 Stimmen).
 
Bei den regionalen Vorlagen fassten die SP-Delegierten zur Änderungen des Gesetzes über die Ergänzungsleistungen zu AHV und IV mit grosser Mehrheit die Ja-Parole, ebenso beschlossen sie ein Ja zu den Änderungen beim Landratspräsidium und der Vorlage zur Parlamentsreform.
 
Zur Fusionsprüfungs-Abstimmung hatte die SP bereits im April die Ja-Parole beschlossen. Die Landratskandidaten werden erst im November nominiert.
 
Bei den eidgenössischen Abstimmung votierten die Delegierten für eine öffentliche Krankenkasse und lehnten die Initiative zur Abschaffung der Mehrwertsteuer-Diskriminierung des Gastgewerbes ab.
 
Der abtretende Sissacher SP-Regierungsrat Urs Wüthrich gab bei der Delegiertenversammlung nur ein kurzes Gastspiel. Dem Bildungsdirektor wurde im Verlauf des Donnerstags ein Drohbrief mit weissem Pulver zugestellt (siehe Meldung) und er wollte den Abend mit der Familie verbringen. Die Attacke wurde von der SP-Parteipräsidentin Pia Fankhauser aufs Schärfste verurteilt. Dies sei eine neue Dimension, sagte Parteisekretär Ruedi Brassel.

Image Title

1/10

Möchten Sie weiterlesen?

Ja. Ich bin Abonnent.

Haben Sie noch kein Konto? Registrieren Sie sich hier

Ja. Ich benötige ein Abo.

Abo Angebote