Zum Artikel «Sein ganzes Leben gehörte der Kunst» in der «Volksstimme» vom 3. Februar, Seite 10
Vor ungefähr 40 Jahren, im Keller eines Hauses in Olten, zeigte mir Toni Eglin, der Sohn des Künstlers Walter Eglin, einige Werke seines Vaters und ...
Zum Artikel «Sein ganzes Leben gehörte der Kunst» in der «Volksstimme» vom 3. Februar, Seite 10
Vor ungefähr 40 Jahren, im Keller eines Hauses in Olten, zeigte mir Toni Eglin, der Sohn des Künstlers Walter Eglin, einige Werke seines Vaters und bemerkte dabei: «Was soll ich mit all den Sachen machen?» Was mir von der damaligen Begegnung bis heute geblieben ist, ist die Begeisterung, mit welcher Toni über das Schaffen seines Vaters erzählte und nun von Lorenz Degen spannend beschrieben wurde.
Heute gibt es das Walter-Eglin-Museum, vielfältige Publikationen verschiedener Autoren und Journalisten, die Vereinigung Freunde des Walter Eglins oder die Bücher von Thomas Schweizer über das Lebenswerk des Künstlers. Kunstschaffen, auch das von Walter Eglin, ist kein Selbstläufer. Dank diesem «feu sacré» und dem unermüdlichen Engagement dieser Leute ist es gelungen, trotz vieler Widerwärtigkeiten ein nachhaltiges Vermächtnis zu schaffen.
Der Weg des Künstlers Walter Eglin mag steinig gewesen sein (Thomas Schweizer, 2016). Die Strasse ins Walter-Eglin-Museum in Känerkinden ist es nicht. Ein Besuch lohnt sich.
Rolf Wuethrich, Olten