Die Itinger FDP-Landrätin Saskia Schenker (1979, links im Bild) tritt nach gut zehn Jahren aus dem Baselbieter Parlament zurück und macht Platz für die Erstnachrückende auf der FDP-Liste, die Zunzgerin Sandra Jenni. Dies teilt die FDP mit. Schenker hatte das Landratsmandat im ...
Die Itinger FDP-Landrätin Saskia Schenker (1979, links im Bild) tritt nach gut zehn Jahren aus dem Baselbieter Parlament zurück und macht Platz für die Erstnachrückende auf der FDP-Liste, die Zunzgerin Sandra Jenni. Dies teilt die FDP mit. Schenker hatte das Landratsmandat im Wahlkreis Sissach 2015 erstmals erobert und anschliessend zweimal mit guter Stimmenzahl verteidigt. Sie führte während zehn Jahren die FDP-Sektion Sissach und Umgebung und stand drei Jahre an der Spitze der Kantonalpartei. National war sie Mitglied des Vorstands der «FDP Frauen Schweiz» und 2021 präsidierte sie die Findungskommission für die Suche nach einem neuen FDP-Schweiz-Präsidium. Beruflich hat Schenker im Frühling das Amt der Direktorin des neuen Verbands der Schweizer Krankenversicherer «prio.swiss» übernommen, was nun in der Aufbauphase zeitlich sehr intensiv sei und sie zum Rückzug aus dem Landrat bewogen habe, wie der Mitteilung zu entnehmen ist. Zuvor war Schenker Direktorin des Basler Arbeitgeberverbands. Eine spätere Rückkehr in die Politik schliesst die Itingerin nicht aus. Schenker ist hinter Daniela Schneeberger (Thürnen) Erstnachrückende auf der FDP-Nationalratsliste. Ihre Nachfolge im Landrat tritt per 1. September die Zunzgerin Sandra Jenni (1984) an. Die Anwältin und Unternehmensjuristin ist FDP-Sektionspräsidentin und engagiert sich im Schulrat der Primarschule Zunzgen. Sie ist Mutter zweier schulpflichtiger Kinder. vs.