Ressourcenprojekt «Slow Water» dauert sechs Jahre
sda. Die Kantone Baselland und Luzern haben ein gemeinsames Ressourcenprojekt gestartet. Es heisst «Slow Water», dauert sechs Jahre und hat zum Ziel, Regenwasser vermehrt in den Böden zu speichern ...
Ressourcenprojekt «Slow Water» dauert sechs Jahre
sda. Die Kantone Baselland und Luzern haben ein gemeinsames Ressourcenprojekt gestartet. Es heisst «Slow Water», dauert sechs Jahre und hat zum Ziel, Regenwasser vermehrt in den Böden zu speichern und das Abfliessen zu verlangsamen.
Wenn in kurzer Zeit viel Niederschlag fällt, führe dies zu Erosion der Böden und Schäden an Wegen oder Strassen. Entsprechend seien Lösungen gefragt, wie das vorhandene Regenwasser besser genutzt und die Ertragsfähigkeit in der Landwirtschaft gesichert werden könne, heisst es in einer Mitteilung der Baselbieter Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion.
Mit dem Projekt «Slow Water» soll Regenwasser im Abfluss verlangsamt sowie verstärkt im Boden versickert und gespeichert werden. Einerseits werden dabei Massnahmen gefördert, bei denen bauliche Anpassungen im Gelände vorgenommen werden – beispielsweise durch das Anlegen von Versickerungsgräben oder den Bau von Teichen. Andererseits sind Änderungen bei der Bewirtschaftung von Flächen Teil des Projekts – etwa durch die Pflanzung von Hecken oder mit Untersaaten und Gründüngungen.
Der Projektperimeter im Baselbiet umfasst die Gemeinden Anwil, Buckten, Känerkinden, Kilchberg, Läufelfingen, Oltingen, Rümlingen, Rünenberg, Wenslingen, Wittinsburg und Zeglingen.