Die BLKB-Tochterbank Radicant erhält vor der Einstellung ihrer Geschäftstätigkeit mit Matthias Kottmann noch einen neuen Verwaltungsratspräsidenten. Er löst Marco Primavesi ab, der im Juni seinen Rücktritt per Ende 2025 bekanntgegeben hatte. Der neue ...
Die BLKB-Tochterbank Radicant erhält vor der Einstellung ihrer Geschäftstätigkeit mit Matthias Kottmann noch einen neuen Verwaltungsratspräsidenten. Er löst Marco Primavesi ab, der im Juni seinen Rücktritt per Ende 2025 bekanntgegeben hatte. Der neue Radicant-Präsident Kottmann ist Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter des Geschäftsbereichs Private Vermögens- und Finanzberatung der BLKB, wie «Radicant» am Dienstag mitteilte. Zudem amtiert er als stellvertretender CEO ad interim der BLKB. Die BLKB hatte im vergangenen November angekündigt, die verlustträchtige Online-Bank zu schliessen und die Banklizenz zurückzugeben. Zuvor hatte die Kantonalbank erfolglos versucht, das erst 2023 gestartete Institut mit rund 20 000 Kunden zu verkaufen. Für die Kunden wurde im Dezember eine Anschlusslösung gefunden: Sie können zur Schweizer Online-Bank Alpian wechseln, einer Tochtergesellschaft der europäischen Intesa-Sanpaolo-Gruppe. Der Übergang soll nahtlos erfolgen und bis spätestens April 2026 abgeschlossen sein. Alpian bietet ein digitales Bankkonto in Kombination mit Anlagedienstleistungen und persönlicher Beratung an. sda