Initiative statt Alibi-Gegenvorschlag
Die Krankenkassenprämien gehören heute zu den grössten Fixkosten vieler Haushalte. Jahr für Jahr steigen sie, unabhängig vom Einkommen. Besonders betroffen sind der Mittelstand, die Familien und jeder ...
Initiative statt Alibi-Gegenvorschlag
Die Krankenkassenprämien gehören heute zu den grössten Fixkosten vieler Haushalte. Jahr für Jahr steigen sie, unabhängig vom Einkommen. Besonders betroffen sind der Mittelstand, die Familien und jeder einzelne Mensch, der arbeitet, Steuern bezahlt und trotzdem die vollen Krankenkassenprämien selber tragen muss. Die Prämienabzugsinitiative setzt genau hier an. Sie anerkennt eine einfache Realität. Solche Fixkosten müssen vollständig von den Steuern abziehbar sein. Das ist keine Umverteilung, sondern eine Frage der Fairness.
Umso unverständlicher ist der Gegenvorschlag. Er bringt kaum eine spürbare Entlastung und verfehlt das eigentliche Ziel. Statt echter Hilfe wird ein halbherziger Kompromiss präsentiert, der die Familien und jeden Einzelnen im Stich lässt. Wer wirklich entlasten will, muss klare Entscheidungen treffen. Ja zur Prämienabzugsinitiative und Nein zum unnötigen Gegenvorschlag.
Alessandro Wehrli, Vorstand der SVP-Sektion Rehag, Langenbruck