Le Moulin à Poivre im Marabu
Ein mitreissender, farbenfroher und beschwingter Sonntagmorgen erwartete das zahlreich erschienene Publikum am 1. Februar im Kulturraum Marabu in Gelterkinden. Mit ihrer feurigen Matinée verwandelte die Band Le Moulin à Poivre den Raum in einen ...
Le Moulin à Poivre im Marabu
Ein mitreissender, farbenfroher und beschwingter Sonntagmorgen erwartete das zahlreich erschienene Publikum am 1. Februar im Kulturraum Marabu in Gelterkinden. Mit ihrer feurigen Matinée verwandelte die Band Le Moulin à Poivre den Raum in einen vibrierenden Ort voller Rhythmus, Lebensfreude und Bewegung.
Schon zu Beginn wurde klar, dass dieser Morgen ganz im Zeichen von Rhythmus und Ausdruck stehen würde. Sängerin Neele Pfleiderer überzeugte mit einer ausdrucksstarken, temperamentvollen Stimme und führte mit Charme durch das Programm. Christoph Gisin setzte mit Trompete, Flügelhorn und Bluesharp leuchtende Akzente und prägte den Bandsound mit diversen Soli zusammen mit der Rhythmusgruppe entscheidend mit.
Das Fundament des Konzerts bildete die hervorragend eingespielte Rhythmusgruppe mit Adrian Schäublins swingendem Klavierspiel, dem groovenden, präsenten Bass von Roberto Koch sowie dem verspielten, griffigen Schlagzeugdrive von Michael Wipf.
Das Konzertprogramm «That Certain Something – das gewisse Etwas» machte seinem Namen alle Ehre. Die musikalische Reise reichte von sinnlichen Klassikern bis zu rhythmisch pulsierenden Nummern, bei denen immer wieder einzelne Soli mit viel Applaus bedacht wurden.
Die Band bewegte sich mühelos zwischen Jazz, Chanson und lateinamerikanischen Klangwelten. Die Spielfreude der Band war deutlich spürbar – ebenso wie die Lust, das Publikum mitzunehmen.
Was zunächst noch zögerlich begann, mündete schliesslich in ausgelassene Bewegung: Das Tanzpaar Franca Bulloni und Samuel Torres überraschte mit einer temperamentvollen Salsa- und Cha-Cha-Cha-Darbietung direkt vor der Bühne. Kurz darauf blieb kaum jemand unbeteiligt – mit charmanter Anleitung wurde das Publikum zum Mittanzen animiert, und viele liessen sich begeistern.
So wurde aus dem Konzert ein unvergessliches Erlebnis aus Musik, Tanz und gemeinsamer Energie. Spätestens bei der schwungvollen Zugabe «Mas Que Nada» war klar: Dieser Morgen hatte tatsächlich «das gewisse Etwas».
Judith Müller