Herr Hirsbrunner, was hat
Ihr Hof zu bieten?
Thomas Hirsbrunner: Aktuell halten wir 38 Milchkühe, 40 Mastschweine, 200 Legehennen, 15 extensive Weidemastochsen, 15 Tränkekälber sowie rund 35 Aufzuchtrinder extern auf einem Aufzuchtbetrieb. Ausserdem ...
Herr Hirsbrunner, was hat
Ihr Hof zu bieten?
Thomas Hirsbrunner: Aktuell halten wir 38 Milchkühe, 40 Mastschweine, 200 Legehennen, 15 extensive Weidemastochsen, 15 Tränkekälber sowie rund 35 Aufzuchtrinder extern auf einem Aufzuchtbetrieb. Ausserdem bauen wir neben Kunstwiesen noch 3 Hektar Brotgetreide, 2 Hektar Silomais, 35 Aren Kartoffeln und Schnittblumen an. Ein stetig wachsender Betriebszweig ist die Direktvermarktung. Zur landwirtschaftlichen Nutzfläche des kantonalen Pachtbetriebs von rund 22 Hektar bewirtschaften wir zusätzliche eigene Flächen sowie solche, die wir von Privatpersonen gepachtet haben.
Führen Sie den Betrieb alleine?
Nein, meine Eltern unterstützen mich als Angestellte. Ab dem kommenden Sommer kommt eine externe Arbeitskraft mit einem Teilpensum von rund 30 Prozent hinzu. Zudem bilde ich derzeit eine Lernende aus, denn die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen ist gross. Diese Praxis möchte ich in den folgenden Jahren beibehalten. Bei Bedarf greife ich auf Arbeitskräfte auf Stundenlohnbasis und Agrardienstleistende zurück.
Planen Sie Änderungen auf dem Gutsbetrieb?
Es ist mir sehr wichtig, dass der Betrieb weiterhin gemäss den Richtlinien von Bio-Suisse Knospe bewirtschaftet wird. Die Milchwirtschaft bleibt der Hauptbetriebszweig. Aufgrund baulicher und topografischer Gegebenheiten lässt sich daran kaum etwas ändern. Zudem können wir weiterhin diverse Dienstleistungen für das Ebenrain-Zentrum anbieten. Ausserdem planen wir, den Anteil der Biodiversitätsförderflächen auf dem vom Kanton gepachteten Areal auf mindestens 10 Prozent zu erhöhen; über alle Flächen hinweg liegen wir bereits bei über 12 Prozent.
Interview emg,