Muss das so sein?
Blendet man viele Jahre zurück, erkennt man sehr schnell, dass nicht zuletzt Unzufriedenheit und Händel zwischen Menschen zu Kriegen geführt haben. Es herrschten Machtdenken und Missgunst unter vielen Völkern, doch gelernt haben ...
Muss das so sein?
Blendet man viele Jahre zurück, erkennt man sehr schnell, dass nicht zuletzt Unzufriedenheit und Händel zwischen Menschen zu Kriegen geführt haben. Es herrschten Machtdenken und Missgunst unter vielen Völkern, doch gelernt haben die Menschen daraus nichts, auch wenn solch brutale Machenschaften noch so viel Elend und Not gebracht haben. Das Verhalten in dieser Art hat sich bis heute nicht gebessert. Unverständlich ist das Ganze, weil man meinen sollte, dass die Intelligenz vieler Menschen ein höheres Niveau aufweist als noch vor Hunderten Jahren.
Täglich erreichen uns Nachrichten über von Machtgedanken getriebenes Tun, das in Richtung Weltherrschaft abzielt. So kommt mir das Gebärdenspiel eines sogenannten Präsidenten bei seinen Reden vor: Wie ein Karpfen, der sich Kleinwesen einverleibt. Machtdenken ist leider «in» – sei es in Mos- kau, Peking, Ankara, Minsk und vor allem auch in Washington, aber auch in einigen afrikanischen und südamerikanischen Staaten oder im asiatischen Raum. Ich frage mich: Muss das so sein? Wir haben doch eine wunderbare Erde mit viel Schönem, das uns Menschen helfen könnte, auch in Frieden zu Leben.
Viel Unheil gibt es bei ärmeren Menschen, die hart für ihren Lebensunterhalt kämpfen müssen. Ändern können diesen Zustand nur wir Menschen selbst – die Tier- und Pflanzenwelt machen es uns vor. Die Hoffnung auf eine bessere Einstellung ist nicht vom Tisch, nein, aber wir müssen sie auch ändern, bevor es zu spät ist.
Willy Haldimann, Tecknau