Lieber neue AKW bauen
Was soll die Klimafonds-Initiative, über die wir am 8. März abstimmen, bringen? Nichts, ausser extremen Kosten von bis zu 8 Milliarden Franken für die gesamte Bevölkerung. Dies, ohne das Klima und die sichere Stromversorgung ...
Lieber neue AKW bauen
Was soll die Klimafonds-Initiative, über die wir am 8. März abstimmen, bringen? Nichts, ausser extremen Kosten von bis zu 8 Milliarden Franken für die gesamte Bevölkerung. Dies, ohne das Klima und die sichere Stromversorgung nur im Geringsten zu beeinflussen. Wer an eine mit Solarpanels zugepflasterte Schweiz glaubt und die Landschaft mit 4000 Windrädern verschandeln will, ist mit grosser Sicherheit auf dem Holzweg.
Der Haken an der Klimaabstimmung ist die Tatsache, dass das ganze Solarenergie-System an trüben Herbsttagen ohne extrem teure Speicherkapazitäten wertlos ist. Für die Sicherstellung der Stromversorgung auch bei Schlechtwetter braucht es konventionell produzierten Strom.
Heute wird der Schweizer Strom im Wesentlichen mit vier alten AKW der vorletzten Generation und Wasserkraft produziert. Was es jetzt braucht, ist eine Neuorientierung der gesamten Energiebeschaffung, und das sind mindestens zwei neue grosse Wasserkraftwerke plus drei bis vier neue AKW der neuesten Generation als Ersatz der alten AKW sowie zwei grosse Speicherseen für die nächsten 50 Jahre.
Wenn man beobachtet, was momentan in Deutschland mit seiner grünen Energiepolitik abgeht, ist das Desaster der Zukunft absehbar: enorme Investitionen und eine Vervielfachung der Energiepreise. So etwas sollte mit Blick auf die heutigen technischen Möglichkeiten strafbar sein.
Wenn mit der bevorstehenden Klima-Abstimmung vom 8. März sämtliche Neubauten und auch ungeeignete Bergflächen neu mit Solarpanels zugepflastert werden sollten, dies bei geringer Wirtschaftlichkeit, ist bei uns der gleiche Leerlauf programmiert. Unsere Klimafonds-Initiative ist eine unnötige, teure Fehlkonstruktion. Deshalb lehne ich sie ab.
Paul Eschbach, Diegten