Treffen von Pickup-Trucks mit US-Flair
Niederdorf war am Sonntag Schauplatz eines weiteren Pickup-Treffens mit zahlreichen historischen Fahrzeugen. Die liebevoll restaurierten Trucks lockten Hunderte von Fans aus dem In- und Ausland ins Waldenburgertal.
Willi ...
Treffen von Pickup-Trucks mit US-Flair
Niederdorf war am Sonntag Schauplatz eines weiteren Pickup-Treffens mit zahlreichen historischen Fahrzeugen. Die liebevoll restaurierten Trucks lockten Hunderte von Fans aus dem In- und Ausland ins Waldenburgertal.
Willi Wenger
Die Garage Jovi GmbH hat einmal mehr einen Volltreffer gelandet. Veranstaltungsleiter, Betriebsinhaber und OK-Chef Jovi Todorovic hat zusammen mit Co-Chef Bruno Bussinger die vierte Auflage des inzwischen traditionellen Pickup-Treffens organisiert, das als Glanzlicht für Fans von Hubraum und Nostalgie bezeichnet werden kann. Dutzende US-amerikanische Oldtimer waren zu bestaunen und in kleiner Anzahl auch zu kaufen. «Wir wollten mit unserem Anlass das Dorfleben bereichern und gleichzeitig auch das Waldenburgertal beleben», kommentierten Todorovic und Bussinger.
Die vielen US-Klassiker der Marken Ford, Chevrolet oder Dodge mit ihrem V8-Sound waren fraglos die Hingucker des Treffens. Das Flair der Route 66 war spürbar. Begeistert waren letztlich alle Besucherinnen und Besucher, darunter auch zahlreiche Familien und vor allem Fans historischer Brückenfahrzeuge. So reisten zahlreiche Pickup-Fans mit ihren Fahrzeugen aus zahlreichen Kantonen an. Aber auch Kennzeichen aus Deutschland, Frankreich oder dem Fürstentum Liechtenstein waren auszumachen. Bussinger begründete dies unter anderem mit der Feststellung, dass es eine Veranstaltung in dieser Art, nur für Pickups, schweizweit sonst nirgends gibt.
Bestseller Ford F1
Zu bestaunen waren glänzende, aber auch matte Karosserien von liebevoll restaurierten Fahrzeugen, die vergangene Zeiten von in der Regel über sechs Jahrzehnten aufleben liessen. Die Ford F1, die Pickups der Welt, dominierten dabei das «Fest der Motoren», aber auch Ford Mustangs oder ein Ford Flathead von 1935 stiessen auf grosses Interesse.
Als absolutes Glanzlicht war ein weisser Ford F1 aus dem Jahr 1952 zu sehen, der sogar «polizeilich» abgesperrt war; Berühren und Einsteigen strikt verboten. Dieses Fahrzeug war einer der eindrücklichen Zeitzeugen der amerikanischen Automobilgeschichte, für welche heute viele Zehntausend Franken ausgelegt werden müssen. Bussinger sagte, dass Preise von mehr als 50 000 Franken keine Seltenheit darstellen würden.
Neu dabei waren heuer Militär-Oldtimer, die unter anderem Technikgeschichte zum Anfassen boten und die klassischen Pickups ideal ergänzten. Auch im kommenden Jahr sollen «Extrafahrzeuge» zugelassen werden. Todorovic weiss zwar noch nicht genau welche, aber es sollen spezielle US-Cars sein. Das kommende Treffen, das in grösserem Rahmen neu im Industriegebiet von Niederdorf stattfinden soll, ist bereits in Planung.
Ein vielseitiger Oldtimer-Flohmarkt lud zudem zum Stöbern ein. Der Anlass dokumentierte, dass er sich als unverzichtbares Element der Schweizer Oldtimer-Szene etabliert hat.