In Zunzgen gab es statt einer Festrede erneut ein Interview. Gemeinderat Ettore Candolfi sprach mit Heiner Krattiger (77) über dessen Leben und Zukunftspläne. Anschliessend wurde der langjährige Lehrer und Einwohner von Zunzgen, zusammen mit seiner Frau Hanni, geehrt.
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In Zunzgen gab es statt einer Festrede erneut ein Interview. Gemeinderat Ettore Candolfi sprach mit Heiner Krattiger (77) über dessen Leben und Zukunftspläne. Anschliessend wurde der langjährige Lehrer und Einwohner von Zunzgen, zusammen mit seiner Frau Hanni, geehrt.
Heiner Krattiger war ein Lehrer, der seine Schüler zu begeistern vermochte. Als langjähriger Schulleiter trug er auch einiges zur Entwicklung der Primarschule Zunzgen bei. Dass er als Lehrer nicht alles falsch gemacht haben dürfte, glaubte Heiner Krattiger auch darin zu erkennen, dass nicht weniger als drei gegenwärtige Gemeinderäte in Zunzgen ehemalige Schüler von ihm sind. Zweites grosses Thema waren die ausserschulischen Aktivitäten von Heiner Krattiger. Während 44 Jahren hat er zuerst die Pistolensektion Zunzgen und dann den Schiessverein Zunzgen/Tenniken präsidiert. 2024 erhielt Krattiger für sein langjähriges Engagement im Schiesssport den Anerkennungspreis des Kantons. Zum Schluss des Interviews ging es um den neuen Lebensabschnitt von Heiner und Hanni Krattiger in Fuldera im Münstertal (GR), wo sie noch dieses Jahr eine Wohnung beziehen werden.
Heiner Krattiger ermunterte die Gäste, «das schöne Val Müstair besuchen zu kommen». Das Interview wurde von den Gästen mit Applaus belohnt. Gemeindepräsident Hansruedi Wüthrich gab der Hoffnung Ausdruck, dass Heiner und Hanni Krattiger weiter eng mit Zunzgen verbunden bleiben: «Sei es wegen des Schiesssports, anderer Besuche oder weil Hanni Krattiger Präsidentin des Gemischten Chors bleibt.»
Im Übrigen bot die gut besuchte Bundesfeier auf dem Schulareal ein ansprechendes Programm: Gastwirtschaft durch die Frauen- und Männerriege, Party-Band,Vorträge des Musikvereins Zunzgen, gemeinsames Singen der Nationalhymne und des «Baselbieterlieds» sowie zum Abschluss in der Nacht ein Feuerwerk.
Paul Aenishänslin