Schlussberichte der Arbeitsgruppen sollen Ende Jahr vorliegen
Sieben Arbeitsgruppen, die einen Zusammenschluss von Rünenberg, Kilchberg und Zeglingen eingehend untersuchen sollen, haben die Arbeit aufgenommen. Beurteilen sie eine Fusion positiv, könnte der Zusammenschluss Anfang ...
Schlussberichte der Arbeitsgruppen sollen Ende Jahr vorliegen
Sieben Arbeitsgruppen, die einen Zusammenschluss von Rünenberg, Kilchberg und Zeglingen eingehend untersuchen sollen, haben die Arbeit aufgenommen. Beurteilen sie eine Fusion positiv, könnte der Zusammenschluss Anfang 2028 erfolgen.
Christian Horisberger
Nach dem Ja der Gemeindeversammlungen von Rünenberg, Kilchberg und Zeglingen zur vertieften Prüfung eines Gemeindezusamenschlusses und der anschliessenden Besetzung der Arbeitsgruppen ist vorige Woche der Prozess angelaufen. Beim ersten Treffen der Fusionsprüfer in Zeglingen standen das gegenseitige Kennenlernen der Beteiligten, die Verteilung der Fragestellungen sowie die Terminplanung im Vordergrund, schreibt die Projektleitung in einer Mitteilung.
Den sieben Arbeitsgruppen gehören jeweils sieben bis zehn Mitglieder an, wobei in jeder alle drei Gemeinden sowie je ein Gemeinderatsmitglied vertreten ist. Sie werden in den kommenden Monaten in folgenden Themenbereichen die Konsequenzen eines Zusammenschlusses evaluieren: 1. Behörden, Verwaltung Organisation, Gemeindewappen, Ortsname; 2. Finanzen; 3. Raumplanung, Liegenschaften; 4. Bildung, Kultur, Soziales; 5. Technische Betriebe, Sicherheit; 6. Bürgergemeinden; 7. Forst, Landwirtschaft, Jagd, Natur.
Zwischenbilanz im August
Jede Arbeitsgruppe erhielt an der Auftaktveranstaltung einen Fragekatalog, den sie nun zu bearbeiten hat. Mitte August ist ein Treffen vorgesehen, an dem sich die Arbeitsgruppen gegenseitig über die bisherigen Ergebnisse ihrer Abklärungen informieren. Im September trifft sich die Echogruppe. Deren Aufgabe wird es sein, ihre Meinung zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppen zu äussern und, falls nötig, nachzuhaken. «So ist es möglich, dass die Arbeitsgruppen etwas Wichtiges vergessen oder nicht genügend gewichtet haben und dies noch korrigieren könnten», erklärt Projektbegleiter Peter Weber. Diesem Gremium gehören bisher zehn Personen aus den drei Dörfern an, viele von ihnen seien in früheren Jahren in Gemeinderäten oder Kommissionen tätig gewesen. Hier wünscht sich die Projektleitung eine Erweiterung auf 15 bis 20 Personen.
Ende November dieses Jahres werden alle Arbeitsgruppen Schlussberichte erstellen, die in einem Gesamtschlussbericht zusammengefasst werden. Auf dessen Basis werden die Gemeinderäte im Mai 2027 entscheiden, ob sie einen Antrag für eine Gemeindefusion stellen wollen. Sollten sie grünes Licht geben, könnten die Gemeindeversammlungen im Herbst kommenden Jahres und im Anschluss daran die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Urne über die Fusion abstimmen. Falls sich alle Beteiligten dafür aussprechen, könnte die neue Gemeinde gemäss «Fahrplan» Anfang 2028 starten.