Man könnte auch schreiben: Für die Reichen statt für den Mittelstand. Sagt das Schweizer Volk am 8. März Ja zur Individualbesteuerung, profitieren vor allem reiche Doppelverdiener mit hohen Einkommen. Sie werden zukünftig steuerlich entlastet.
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Man könnte auch schreiben: Für die Reichen statt für den Mittelstand. Sagt das Schweizer Volk am 8. März Ja zur Individualbesteuerung, profitieren vor allem reiche Doppelverdiener mit hohen Einkommen. Sie werden zukünftig steuerlich entlastet.
Der Mittelstand und Familien mit tieferen Einkommen profitieren hingegen kaum oder gar nicht. Im Gegenteil: Viele werden künftig sogar stärker belastet als heute. Hat beispielsweise ein Ehepartner kein oder nur ein geringes Einkommen, können nicht mehr alle Steuerabzüge geltend gemacht werden. So verliert eine Einverdienerfamilie künftig bis zur Hälfte der Steuerabzüge für Kinder. Das ist ungerecht! Diese Familien bezahlen dafür, dass die Reichsten steuerlich entlastet werden. Das ist unsolidarisch. Darum sage ich am 8. März Nein zur Individualbesteuerung. Ich will eine Lösung für alle – nicht nur für wenige.
Alessandro Wehrli, Vorstand SVP Rehag, Langenbruck