Unvergessliche Stimmen beim «Wunschkonzert»
Zum Artikel «Heidi Abel und ‹Schacher Seppli›» in der «Volksstimme» vom 10. Februar, Seite 7
Ein Dankeschön für den schönen Bericht zu 80 Jahren ...
Unvergessliche Stimmen beim «Wunschkonzert»
Zum Artikel «Heidi Abel und ‹Schacher Seppli›» in der «Volksstimme» vom 10. Februar, Seite 7
Ein Dankeschön für den schönen Bericht zu 80 Jahren «Wunschkonzert»! Zur Ergänzung noch drei Reminiszenzen: Erstens kam 1957 als Nachfolgerin von Fritz Schäufele mit Edith Schönenberger eine erste weibliche Stimme ans «Wuko»- Mikrofon; sie war später die Chefsprecherin beim Schweizer Radio.
Zweitens: Viele Baselbieter Hörerinnen und Hörer dürften sich an Willy Buser erinnern, der Edith Schönenberger nach wenigen Jahren ablöste und dem Radiopublikum bis etwa 1970 erhalten blieb. Weniger bekannt war, dass der aus dem Waldenburgertal stammende Radiosprecher zwischen 1959 und 1966 als Basler Comité-Schnitzelbänkler bei den «Kiebitzern» auch die Fasnacht bereicherte.
Und drittens war der «Briefkastenonkel» über lange Jahre ein fester Bestandteil des «Wunschkonzerts». Einer älteren Generation bestimmt noch in guter Erinnerung dürfte Hans Forster sein, der von 1956 bis 1974 aus dem Radiostudio Basel diese anspruchsvolle Aufgabe erfüllte – oft mit einer Prise Humor. Er begann seinen Auftritt immer mit «Liebe Nichten und Neffen …» Forster betreute auch lange Zeit das «Ratsstübli» bei der «Basler Zeitung».
Dominik Wunderlin, Basel