Ein tragisches Ereignis mit Langzeitfolgen …
Crans-Montana, einige Tage danach. Bruchteile von Sekunden führten in der Silvesternacht zu einer Schadenslage, die jungen Menschen das Leben kostete oder Wunden verursachte, die zeitlebens sehr schmerzhaft sein ...
Ein tragisches Ereignis mit Langzeitfolgen …
Crans-Montana, einige Tage danach. Bruchteile von Sekunden führten in der Silvesternacht zu einer Schadenslage, die jungen Menschen das Leben kostete oder Wunden verursachte, die zeitlebens sehr schmerzhaft sein können.
Inmitten einer Silvesterparty, einem sehr emotionalen Anlass, sorgten verschiedene Faktoren für eine zwar kurze, jedoch umso intensivere «Feuerwalze» und führten zum jähen Abbruch. Die bisherigen Erkenntnisse deuten auf zahlreiche Mängel hin, die mit verschiedenen Behörden, Besitzern, Eltern und Erziehungsberechtigten im Zusammenhang stehen.
In einigen Bereichen wird bei uns das Thema «Sicherheit» seit Jahren vernachlässigt, sei es von unseren politischen Behörden, von den Veranstaltern oder auch durch unbedachtes Verhalten der teilnehmenden Gäste. Ja – wir vernachlässigen diese Thematik, weil wir weder verzichten noch uns an Regeln halten wollen. Wer diese Auffassung vertritt, wird «abgestempelt», indem das Etikett «du magst uns auch nichts gönnen», zur Anwendung kommt. Nun diese Tragik! Ein Aufschrei – und was folgt danach? Unvorstellbar, wie einigen Familien dadurch eine schwere Zeit bevorsteht.
Werden wir dadurch nur wachgerüttelt oder wollen wir uns wieder darauf besinnen, mit unserem Leben und unserer Gesundheit bedachter umzugehen? Mir bleibt, den Einsatz- respektive den Rettungsorganen herzlich zu danken; sie haben durch rasches Handeln dazu beigetragen, dass Schwerverletzte rasch versorgt wurden, die Toten identifiziert und den Familien übergeben werden konnten.
Rolf Senn-Gasser, Liestal