Die Krankenkassenprämien sind heute eine grosse Belastung für viele Haushalte. Seit 30 Jahren steigen sie unaufhörlich. Besonders betroffen ist der Mittelstand: Menschen, die arbeiten, Steuern zahlen und die Prämien selbst bezahlen, weil sie über der ...
Die Krankenkassenprämien sind heute eine grosse Belastung für viele Haushalte. Seit 30 Jahren steigen sie unaufhörlich. Besonders betroffen ist der Mittelstand: Menschen, die arbeiten, Steuern zahlen und die Prämien selbst bezahlen, weil sie über der Einkommensgrenze für eine Prämienverbilligung liegen.
Die Initiative «Prämienabzug für alle» schafft Abhilfe. Wenn die selbst bezahlten Prämien der obligatorischen Krankenkassenversicherung vollständig vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können, entlastet das alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler – und dies Jahr für Jahr. Der Gegenvorschlag des Regierungsrats ist absolut untauglich. Er verfehlt das Ziel, alle Steuerzahler dauerhaft finanziell zu entlasten. Der Mittelstand wird einmal mehr im Stich gelassen. Da hilft nur die Initiative.
Ein Rechenbeispiel verdeutlicht dies: Eine in Sissach wohnende Familie mit zwei Kindern und einem bisherigen steuerbaren Einkommen von 75 000 Franken, die in Zukunft 15 000 Franken selbst bezahlte Krankenkassenprämien vom steuerbaren Einkommen abziehen kann, würde gut 2500 Franken weniger Staatsund Gemeindesteuern zahlen, was einer Steuerreduktion von 72 Prozent entspricht.
Um den Mittelstand respektive alle Steuerzahler spürbar und nachhaltig zu entlasten, braucht es am 8. März ein Nein zum Gegenvorschlag und ein Ja zur Initiative «Prämienabzug für alle».
Peter Riebli, Präsident SVP BL, Buckten