Es gab drei Kandidatinnen, aber nur zwei Linien
Zum Artikel «Virolainen und Bucher gewählt» in der «Volksstimme» vom 10. März, Seite 3
Die Enttäuschung von Sonja Gerber nach der Niederlage im Kampf um einen Sitz im Sissacher ...
Es gab drei Kandidatinnen, aber nur zwei Linien
Zum Artikel «Virolainen und Bucher gewählt» in der «Volksstimme» vom 10. März, Seite 3
Die Enttäuschung von Sonja Gerber nach der Niederlage im Kampf um einen Sitz im Sissacher Gemeinderat ist menschlich verständlich. Was ich jedoch nicht verstehen kann, ist ihre Analyse zu den Wahlresultaten. Keine Gratulation an die beiden Gewinnerinnen. Kein Dank an die eigene Wählerschaft. Kein Wort über eigene Fehler oder eine falsche Einschätzung der Lage. Im Gegenteil: Voll drauf auf die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Sissach, die sich anmassten, anstelle von Sonja Gerber Sabine Bucher oder Tea Virolainen aufzuschreiben. Frau Gerber, nehmen Sie zur Kenntnis: Es standen drei wählbare Kandidatinnen zur Wahl. Auf dem Wahlzettel hatte es jedoch nur zwei Linien!
Was Sie auch immer zusammen addieren, es bleibt für Sie bei 1061 Stimmen. Niemand hat Ihnen Stimmen weggenommen. Sie selbst haben die Stimmenden nicht überzeugen können, auch wenn Herr Riebli uns erklären will, dass Sissach eine hervorragende Kandidatin verschmäht habe. Könnte es sein, dass genau solches Verhalten zur Nichtwahl beigetragen hat?
Werner Degen, Sissach