Fasnachtsgottesdienst in der Kirche
Am «8. Hornig zobe am Sächsi» fand die dritte Auflage des Fasnachtsgottesdienstes in der voll besetzten Kirche in Läufelfingen statt. Die Kirche war fasnächtlich dekoriert und verwandelte sich in eine Morgestraich-Stimmung mit ...
Fasnachtsgottesdienst in der Kirche
Am «8. Hornig zobe am Sächsi» fand die dritte Auflage des Fasnachtsgottesdienstes in der voll besetzten Kirche in Läufelfingen statt. Die Kirche war fasnächtlich dekoriert und verwandelte sich in eine Morgestraich-Stimmung mit wenig Licht und mystischer Ausstrahlung.
Es wurde ein hochstehendes Programm zusammengestellt mit dem virtuosen Tambour der Seibiclique Basel, Danny Wehrmüller, dem Schnitzelbank «Spitzbueb» aus Basel und der Gugge Ruine Geischter Läufelfingen.
Pfarrer Markus Enz verstand es, mit seinen Predigtworten eine Brücke zwischen Kirche und Fasnacht zu schlagen und uns alle auf den «Frieden trotz weltlichem Chaos» hinzuweisen. Es zeigt sich, dass sich die traditionelle Form der Kirche auf die Welt zubewegen muss, will sie weiterhin bestehen.
Es begann mit dem «Gässle», als der Tambour durch die abgedunkelte Kirche marschierte. Ein Moment der Emotionen. Die Ruine Geischter verstanden es exzellent, ihre hochstehenden Vorträge an die Situation in der Kirche anzupassen. Es war herrlich und angenehm ihnen zuzuhören. Der «Spitzbueb» trug seine Bänke in gewohnt hochstehender Qualität mit viel Witz vor.
Zum Schluss gaben die Ruine Geister ausserhalb der Kirche ein Konzert. Dazu wurden Mehlsuppe und Getränke offeriert. Die Besucher waren restlos alle von diesem Gottesdienst begeistert und freuen sich jetzt schon auf die nächste Ausgabe am 31. «Jänner» 2027, wenn es in der Kirche wieder heisst, Morgestraich, vorwärts, Marsch.
Das schönste Kompliment kam von einem Besucher der sagte: «Es war Balsam für meine Seele.»
Hans Jörg Rickenbacher, Läufelfingen