Das Leben ist unfair …
… und nur selten erhält man die Gelegenheit, etwas dagegen zu tun. Des- wegen bin ich den Initiantinnen und Initianten der SRG-Initiative sehr dankbar, dass sie endlich etwas gegen die unverhältnismässig hohen ...
Das Leben ist unfair …
… und nur selten erhält man die Gelegenheit, etwas dagegen zu tun. Des- wegen bin ich den Initiantinnen und Initianten der SRG-Initiative sehr dankbar, dass sie endlich etwas gegen die unverhältnismässig hohen Serafe-Gebühren unternehmen und das Stimmvolk am 8. März die Möglichkeit hat, diese jährlichen Abgaben mit einem Ja immerhin um einen Drittel zu senken.
Ein Argument, das für mich dabei besonders ins Gewicht fällt: Die SRG ist längst nicht mehr alternativlos. Wir leben in einer Medienwelt, in der private Anbieter, Streamingdienste und digitale Plattformen rund um die Uhr informieren und unterhalten – und das vielfach günstiger und näher an den Bedürfnissen der jungen Generation, als das die herkömmlichen, mit den Serafe-Abgaben quersubventionierten Medien tun. Warum sollte also jemand, der gar nicht das Bedürfnis verspürt, sich etwa durch SRF über Neuigkeiten zu informieren, es finanzieren müssen?
Und dabei geht es in dieser Vorlage noch nicht einmal um die Frage, ob alle bezahlen sollen oder nicht, sondern rein um die Höhe des Beitrags. Wird der jährliche Serafe-Beitrag von 335 Franken auf 200 Franken heruntergesetzt, hat dies auf der einen Seite den positiven Effekt, dass sich jemand allenfalls ein Abo bei einem anderen Medienanbieter seiner Wahl leisten kann, und gleichzeitig hat die Anpassung eine Signalwirkung an die SRG, sich künftig für ein breiteres Publikum attraktiv zu machen, ohne dabei durch übermässiges Wachstum den eigenen Medienapparat künstlich aufzublähen.
Ich sage also ganz klar Ja zu dieser effizienzschaffenden SRG-Initiative.
Sarah Regez, Mitglied SVP Sissach und Umgebung, Sissach