Nützliches Training und Unterhaltung
Nach vier Jahren Unterbruch besuchte das Suchhundeteam des «K-9 Suchhundezentrums Nordwest-Schweiz» an einem Samstagnachmittag die Bewohnerinnen und Bewohner des Alters- und Pflegeheims «zum Eibach» in Gelterkinden mit 11 Teams. Neben Einsatzteams ...
Nützliches Training und Unterhaltung
Nach vier Jahren Unterbruch besuchte das Suchhundeteam des «K-9 Suchhundezentrums Nordwest-Schweiz» an einem Samstagnachmittag die Bewohnerinnen und Bewohner des Alters- und Pflegeheims «zum Eibach» in Gelterkinden mit 11 Teams. Neben Einsatzteams von «K-9 Pro» wurde auch jüngeren Hunden, die noch in Ausbildung sind, Gelegenheit gegeben, die Situation in einem Haus, in dem die Bewohnerinnen und Bewohner sehr viel Zeit verbringen, zu trainieren.
Das Suchhundezentrum arbeitet als private Organisation in Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Vermisstensuche und in der Tiersuche, wobei nicht nur vermisste Hunde, Katzen oder andere Haustiere, sondern auch entlaufende Nutztiere wie Rinder, Ziegen oder Pferde gesucht werden.
Nach einer einleitenden Begrüssung wurde den Interessierten anhand eines Fallbeispiels die Arbeit des Einsatzteams in der Vermisstensuche erklärt. Sehr aufmerksam wurde der Vortrag verfolgt. In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass aus einem Altersheim, einer Klinik oder einem Spital Personen entlaufen und als vermisst gemeldet werden. Dann kommen einsatzgeprüfte Suchhunde, wie beispielsweise jene von «K-9 Pro», zum Einsatz.
Situationen mit vermissten Personen müssen realitätsnah trainiert werden. Mit dabei waren auch drei Botschafterhunde des Vereins für Blindenhunde und Mobilitätshilfen VBM Blindenhundeschule Liestal. Diese Hunde durften die Personen streicheln und den Begleitpersonen Fragen zu der Arbeit und Ausbildung von Blindenhunden stellen.
Nach dem Vortrag wurden die Suchhunde und ihre Hundeführer einzeln vorgestellt. Dann konnte auch gleich vor Ort eine Suchaktion hautnah miterlebt werden. Jede Person hinterlässt eine individuelle Geruchsspur, welche die Hunde mit ihrer Nase verfolgen können. Die Suchhunde hatten die Aufgabe, eine verstecke Person anhand eines Geruchsartikels zu finden. Eine schwierige Aufgabe bei dem grossen, ganztägig bewohnten Haus mit vielen Bewohnern. Denn es entsteht ein immens grosser Geruchspool jeder einzelnen Person. Doch alle Hunde, selbst die Newcomer und Azubis, lösten ihre Aufgabe sicher und souverän.
Ein spannender, interessanter Tag und eine Abwechslung im Alltagsleben der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner. Für die Hunde und ihre Hundeführer wiederum war dieser Anlass ein wichtiges und sehr nützliches Training.
Markus Hügli, K-90 Suchhundezentrum Nordwest-Schweiz, Wittinsburg