Grosses Interesse am neuen Marabu
bke. Die Bevölkerung aus nah und fern machte regen Gebrauch davon, sich im frisch renovierten Marabu umzuschauen. Es war ein reges Kommen und Gehen, durchs moderne Foyer mit Hollywood-Flair, vorbei an der neuen grossen Bartheke und über ...
Grosses Interesse am neuen Marabu
bke. Die Bevölkerung aus nah und fern machte regen Gebrauch davon, sich im frisch renovierten Marabu umzuschauen. Es war ein reges Kommen und Gehen, durchs moderne Foyer mit Hollywood-Flair, vorbei an der neuen grossen Bartheke und über die goldenen Sterne im Boden, hinein in den grossen Eventsaal und – nicht zu vergessen – in die neue Garderobe für die Künstlerinnen und Künstler.
«Wir kennen das Marabu von früher und wollten schauen, wie es sich verändert hat», sagen die Wüthrichs aus Ziefen. Die junge Familie macht gerade Fotos, mit dem alten Filmprojektor im Foyer im Hintergrund. Sie kennen das Marabu von früher und sind nun gespannt auf die Neuerungen: «Wir freuen uns auf das Kulturprogramm, beispielsweise auf die Comedy-Anlässe, die wir gemeinsam als Familie besuchen wollen.»
Einen Stock tiefer fiel öfters der Satz: «Ich sollte vielleicht auch einmal Künstlerin werden, um diese Garderobe benutzen zu dürfen!» Durchaus nachvollziehbar, denn die Garderobe ist ein ganz besonderes Bijou geworden. Kaum noch vorstellbar, dass dieser Gewölbekeller jahrzehntelang als Öltankraum benutzt wurde …
Vielfältige Acts
Am Samstag wurde die Künstlergarderobe auf Herz und Nieren geprüft. Für 13.30 Uhr stand eine Aufführung der Ballett- und Bewegungsschule Liestal auf dem Programm und ein Teil der jungen Damen nutzte mit Begeisterung die Annehmlichkeiten des Raums.
Die einstündige Darbietung der rund 60 teilnehmenden Tänzerinnen, unter der Leitung von Yvonne Ferrari und Gilly Widmer sowie musikalisch begleitet vom Künstlerduo «Les Papillons», zeigte Ausschnitte aus dem aktuellen Programm «Höhenflüge». Diesen Namen hatte die Aufführung mehr als verdient. «Durch Zufall zum Glücksfall», sagte Andreas Biland vom Stiftungsrat Marabu dazu, denn der Auftritt sei dank eines Zufalls zustande gekommen.
Auch der Sonntag wurde von interessierten Personen rege genutzt, um sich ein Bild vom renovierten Haus zu verschaffen. Einige Besucherinnen und Besucher kamen extra für das Konzert von Peter Spinnlers Band The Revatos. Für ihn und die Band sei es eine Ehre, gleich am Eröffnungswochenende auftreten zu dürfen, sagte Spinnler.
«Super, dass so viele Leute gekommen sind», freute sich Hans Buser, Präsident der Stiftung Marabu. Den Besucherinnen und Besuchern gefalle es sehr und sie seien voll des Lobes. Gemeinsam freut man sich, dass der Kulturbetrieb am 19. April startet.
News zum Marabu-Programm und zu den Tickets unter www.marabu-bl.ch