HERZBLUT

Di, 18. Mai. 2021

Mega

«Als ich in Basel zu studieren begann, fühlte das sich an wie das Entern einer neuen Welt, wow! Ich warf in einem mehrmonatigen Begeisterungsrausch nur so mit Fremdwörtern um mich.» Das sagt Literaturpreisträger Benjamin von Wyl kürzlich in einem Zeitungsinterview. Er sei, erklärt er, «in einer sehr ländlichen Gegend» im Aargau aufgewachsen. Ich fühle mit ihm. Birsfelden kann man beim besten Willen nicht als ländlich bezeichnen, und eine Viertelstunde im Dreier inklusive Doppelsprint und eine Grenzüberquerung reicht, um pünktlich in den Saal zu huschen.

Doch bei den Fremdwörtern kann ich mit dem maskulinen Landei mitfühlen. «Irrelevant» ist mein Schlüsselwort. Zuvor nie gehört, begegnet es mir in jeder Vorlesung plötzlich im Takt des Dreierträmlis. Natürlich lässt sich die Bedeutung…

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