Die Chorverbände der Region Basel wollen mit anderen Vereinsaktivitäten in Kultur, Bildung und Freizeit gleichgestellt werden, was Corona-Schutzmassnahmen angeht. Dies fordern die Verbände in einem offenen Brief an die Gesundheitsdirektoren und Kantonsärzte beider Basel. Das ...
Die Chorverbände der Region Basel wollen mit anderen Vereinsaktivitäten in Kultur, Bildung und Freizeit gleichgestellt werden, was Corona-Schutzmassnahmen angeht. Dies fordern die Verbände in einem offenen Brief an die Gesundheitsdirektoren und Kantonsärzte beider Basel. Das gesamte Schweizer Chorleben befinde sich seit bald 100 Tagen regelrecht im Koma, obwohl die Chöre und Vokalensembles auf ein «nachweislich bestens funktionierendes Schutzkonzept» zurückgreifen könnten, heisst es in dem Brief. Dass das Chorsingen anders behandelt werde als andere Vereinsaktivitäten, werde mit Besorgnis beobachtet. «Die Kultur- und vor allem die Chorszene darf bei Lockerungen nicht erneut diskriminiert werden», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Chorverbände fordern deshalb, dass Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre wieder zusammen proben dürfen, sobald Restaurants und Läden wieder geöffnet haben und zum Beispiel Sportvereine wieder trainieren dürfen. Sie sollen zudem wieder Konzerte vor Publikum abhalten dürfen, sobald professionelle Musik- und Kulturschaffende dies auch tun. vs.