Der Landrat hat gestern eine interkantonale Vereinbarung zur Kriminalitätsbekämpfung mit 84 zu 0 Stimmen gutgeheissen. Mit der Vereinbarung sollen gemäss der Vorlage der Regierung «Verbrechensmuster ohne bürokratische Verzögerung über die Kantonsgrenzen hinweg ...
Der Landrat hat gestern eine interkantonale Vereinbarung zur Kriminalitätsbekämpfung mit 84 zu 0 Stimmen gutgeheissen. Mit der Vereinbarung sollen gemäss der Vorlage der Regierung «Verbrechensmuster ohne bürokratische Verzögerung über die Kantonsgrenzen hinweg erkannt werden». Vorgesehen ist dabei die Verknüpfung von Datenbanken und Analysetools. Die Vereinbarung wurde im Rahmen des Polizeikonkordats Nordwestschweiz – bestehend aus den Kantonen Aargau, Bern, Baselland, Basel-Stadt und Solothurn – ausgearbeitet und verabschiedet. Die Baselbieter Polizei war dabei federführend. Weitere Kantone sollen sich der Vereinbarung anschliessen können. Heute findet der Erkenntnisaustausch zwischen den kantonalen Polizeiorganen vor allem auf dem konventionellen Weg statt, was gemäss Regierungsvorlage «langsam und ineffizient» ist. sda.