MEINE WELT

Fr, 17. Jan. 2020

Vögel statt Pixel

Als ich noch in die Sekundarschule ging, flogen in der Schweiz bis 600 Grauammer-Pärchen. Heute sind es laut dem Schweizer Brutvogel-Atlas noch knapp 100. Man stelle sich diese Dezimierung einmal bei den Menschen vor. Das übertrifft die Todesrate von «Avengers – Endgame» bei Weitem.

Wieso? Monokulturen, Pestizide, Insektensterben, Klimawandel, Sie wissen schon! Und die Grauammer ist nur ein Beispiel von so vielen. Kein Wunder liest sich das Vogelkundler-Magazin Ornis wie eine Todesanzeige in Raten. Wir Menschen machen uns breit. Und wischen dabei all diese faszinierenden Lebewesen unbedacht vom Tisch der Evolution.

Oder die Feldlerche. Ein Wunder, wenn man eine sieht – so wie ich auf einem Feld südöstlich meines Wohnorts vergangenen Sommer. Dass ich mich vor wenigen…

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