MEINE WELT

Fr, 10. Aug. 2018

Lernen – mal anders

Reisen bildet. Deshalb verfrachteten wir diesen Sommer unseren Teenager unter elterlicher Obhut nach Peru. Das verwöhnte Jung-Schweizerchen sollte einmal die weniger satte Welt auf der anderen Seite der Kugel entdecken. Für ihn in jeder Beziehung eine Herausforderung. Eltern, deren Entdeckertrieb sich als schlicht unkontrollierbar erwies, 11-stündige Busfahrten ohne WLan, freilaufende Hundemeuten, lokale Märkte mit viel rohem Fleisch, aber ohne Kühlregal, Quinoa statt Klöpfer. Das schlimmste aber: Eltern, die – statt sich am Strand in Luft aufzulösen – mit dem Velo durch die Wüste fuhren, ständig Tonscherben, Inkamauern und Mumien gucken wollten und dafür einen Jungen im Wachstum täglich um 5 Uhr morgens aus den Federn holten. Riesenmotten und Geckos in einer…

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