Leider eine unangenehme Erfahrung mit den SBB
Am 19. Juli reiste ich gemeinsam mit meinen drei Kindern von Sissach zum Flughafen Zürich. Mein Sparbillett hatte ich ordnungsgemäss online am Computer gekauft und auf meinen «Swiss- Pass» ...
Leider eine unangenehme Erfahrung mit den SBB
Am 19. Juli reiste ich gemeinsam mit meinen drei Kindern von Sissach zum Flughafen Zürich. Mein Sparbillett hatte ich ordnungsgemäss online am Computer gekauft und auf meinen «Swiss- Pass» geladen. Während der Kontrolle im Zug IR2269 verlangte der Kontrolleur zusätzlich zum «SwissPass» das «originale» Ticket in der SBB-App. Er erklärte mir, der «SwissPass» allein reiche nicht aus. Ich wies darauf hin, dass ich das Ticket online erworben habe und der «SwissPass» bisher bei Kontrollen stets genügt hatte. Die anschliessende Diskussion wurde jedoch in einem unangemessenen Ton geführt und endete mit der Bemerkung des Kontrolleurs: «Sie müssen es ja besser wissen.»
Am Zürich HB erkundigte ich mich daraufhin am SBB-Schalter. Zwei Mitarbeitende bestätigten mir, dass der «SwissPass» für die Kontrolle im Zug vollständig ausreichend ist. Aus Vorsicht kaufte ich für die Rückfahrt trotzdem ein Ticket in Papierform am Automaten. Was mich besonders betroffen machte, war nicht nur die falsche Auskunft, sondern vor allem der Umgang mit mir: Ich fühlte mich vor meinen Kindern und den anderen Fahrgästen unnötig blossgestellt und respektlos behandelt. Ein solcher Umgang entspricht meines Erachtens nicht dem Service-Verständnis, das man von einem Unternehmen wie den SBB erwarten darf.
Hinchi Kong, Sissach