Musik von Instrumenten und mehr von «wilderbluescht»
vs. «wilderbluescht» singen eigene schweizerdeutsche Volkslieder – aber anders, als man denkt. Mit Stimmen, Instrumenten und alltäglichen Gegenständen leben ihre Texte und ihre Musik ...
Musik von Instrumenten und mehr von «wilderbluescht»
vs. «wilderbluescht» singen eigene schweizerdeutsche Volkslieder – aber anders, als man denkt. Mit Stimmen, Instrumenten und alltäglichen Gegenständen leben ihre Texte und ihre Musik in vielfältigen Bildern auf: Sie trauern, trällern, tratschen und träumen. Und zeigen dabei das Leben in all seinen Facetten: schwarz und windschief, sinnlich und himmlisch, fetzig und witzig, zart und zääch. Morgen Freitag kommen die «Unerhörten Volkslieder» in den «Cheesmeyer» nach Sissach.
Mit Cello und Geschirrtuch, Kontrabass und Hülsenfrüchten, Akkordeon und Altpapier erschafft «wilderbluescht» im Echoraum der Schweizer Volksmusik eine eigene Klangwelt. Ihre Lieder erzählen von Abschied, Sehnsucht, Rausch und Übermut und sind in einer bald archaischen, bald zärtlich-ironischen Mundart verfasst.
Besonders unter die Haut gehen die Stimme von Johanna Schaub und das virtuose Panflötenspiel von Christoph Blum. Ihr sorgfältiges Zusammenspiel und die liebevollen szenischen Details machen aus «zart & zääch» einen Liederabend, dessen Klänge und Bilder lange nachhallen.
Für «zart & zääch» wurden Johanna Schaub und Christoph Blum mit dem Kleinkunst-Förderpreis «Jungsegler 2022» ausgezeichnet.
«zart & zääch – Unerhörte Volkslieder» von «wilderbluescht»,
Freitag, 22. Mai, 19.30 Uhr,
«Cheesmeyer», Sissach.