Ruhige Rechnungsversammlung mit erfreulichem Abschluss
Die Bubendörfer Stimmberechtigten haben die Jahresrechnung 2025 mit einem Gewinn von 14 000 Franken genehmigt. Auch die Revision des Friedhofsreglements und ein Kredit für Hochwasserschutzmassnahmen passierten ...
Ruhige Rechnungsversammlung mit erfreulichem Abschluss
Die Bubendörfer Stimmberechtigten haben die Jahresrechnung 2025 mit einem Gewinn von 14 000 Franken genehmigt. Auch die Revision des Friedhofsreglements und ein Kredit für Hochwasserschutzmassnahmen passierten oppositionslos.
Willi Wenger
Neo-Gemeinderat Thomas Noack freute sich als Finanzchef sehr, dass er vorgestern an der Gemeindeversammlung von Bubendorf die gute Rechnung präsentieren konnte. In einer klaren wie transparenten Präsentation informierte er über die Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde, welche mit einem Gewinn von 14 000 Franken nach erfolgter Einlage in die Vorfinanzierung des Kindergartens Brühl in der Höhe von 700 000 Franken abschloss. «Gegenüber dem Budget ist dies eine Verbesserung von 708 000 Franken», freute sich Noack. Der Finanzchef sprach wiederholt von «guten Zahlen», als er den Ertrag von 24,6 Millionen Franken und den Aufwand von 23,9 Millionen Franken in der Rechnung von 2025 erwähnte.
Die Botschaft des Finanzchefs an die «Gmäini» war in diesem Sinne grundsätzlich positiver Natur. Bubendorf sei, so Noack, dank Erträgen von gegen 24 Millionen Franken und auch dank des Finanzausgleichs solide aufgestellt. Gleichzeitig sprach er von einer unverzichtbaren wie sorgfältigen Langfristplanung in Bezug auf die Finanzierung der Investitionen. «Wir haben in diesem Sinne wenig Spielraum für Wunschkonzerte», blickte dieser in die Zukunft.
Friedhof neu aufgestellt
Der Souverän hat am Dienstag neben der Rechnung zudem der Totalrevision des Bestattungs- und Friedhofsreglements inklusive der dazugehörenden Verordnung, ebenfalls oppositionslos, zugestimmt. Departementschefin Anita Stingelin hielt dazu fest, dass grundsätzlich «nur» redaktionelle Überarbeitungen am Reglement selbst sowie Präzisierungen vorgenommen und diese an die aktuellen Abläufe angepasst wurden.
Stingelin informierte vielmehr über die Gründe, warum der Gemeinderat die Einführung einer Verordnung beantrage: «Wir können so die einzelnen Punkte im Detail regeln und bei Bedarf vor allem auf Änderungen schneller eingehen.» Als wesentliche Änderungen nannte Stingelin neu die Auflistung der Leistungen der unentgeltlichen Bestattung, die Schaffung der Möglichkeit, eine Gedenkstätte für Sternenkinder anzubieten, sowie die Anpassung der Grabruhezeiten einheitlich auf 20 Jahre gemäss kantonalem Gesetz.
Nicht diskutieren wollte die Gemeindeversammlung schliesslich auch bei der 465 000-Franken-Vorlage für das Tiefbau-Ausführungsprojekt und die Umsetzung der Massnahmen im Gebiet Engelsburg. Nach Erstellung dieser Infrastruktur sollten Schäden nach einem Starkregenereignis infolge überlasteter Kanalisationen nicht mehr möglich sein. Dies nach dem Prinzip der Fassung des Oberflächenwassers, das letztlich ins Riedbächli abgeleitet werden wird.
Alles in allem verlief die Versammlung in sehr ruhigen Bahnen. Gemeindepräsident Matthias Mundwiler hat die sogenannte Rechnungs- «Gmäini» gewohnt professionell geleitet und vor allem dokumentiert, dass diese nicht über Gebühr lange dauern muss. Auf jeden Fall schafften es die Fussballfreunde noch, zumindest einen Teil der WM am Bildschirm zu sehen. Dies sogar im Anschluss an den offerierten Apéro, der in Bubendorf gewohnt üppig war.