70. Generalversammlung der Rennsportvereinigung Ecurie
Im Januar 1956 von sieben Rennfahrern und Rennbegeisterten in Basel gegründet, gehört die Ecurie Basilisk zu einer der ältesten Rennsportvereinigungen der Schweiz. Ihre aktuell rund 120 Mitglieder kommen aus der ganzen ...
70. Generalversammlung der Rennsportvereinigung Ecurie
Im Januar 1956 von sieben Rennfahrern und Rennbegeisterten in Basel gegründet, gehört die Ecurie Basilisk zu einer der ältesten Rennsportvereinigungen der Schweiz. Ihre aktuell rund 120 Mitglieder kommen aus der ganzen Schweiz und sogar von Süddeutschland. Am 14. März hielt die Ecurie im Bad Bubendorf ihre 70. Generalversammlung ab, abends folgte der traditionelle Ecurie-Obe samt Ehrung der erfolgreichsten Sportler in der Saison 2025.
Wie lange zuvor angekündigt, gab Beat Wetzel das Präsidium nach zehn Jahren ab. An seiner Stelle nimmt Lars Friesecke wie geplant das Zepter in die Hand. Der Sohn des früheren Ecurie-Präsidenten Sven Friesecke wurde von Wetzel und seinen bisherigen Vorstandskollegen gut auf dieses Amt vorbereitet. Auch Markus Meier, seines Zeichens Schweizer Slalom-Cupsieger von 1993, reichte seine Demission ein. Den verantwortungsvollen Job als Kassier, den Wetzels Gattin Esther drei Jahre lang interimistisch bewältigte, übernimmt mit dem jungen Luca Philipp ein in diesen Belangen beruflich versiertes Neumitglied. Als Beisitzer tritt Kevin Ott ebenfalls neu dem bewusst schlank gehaltenen Vorstand bei, dem noch Gilbert Denzer als Sportchef und Lukas Ryf als neuer Vizepräsident angehören.
Als Clubmeister 2025 ging erstmals Roger Vögeli hervor. Der als Werkstattleiter der Garage Schmid in Reinach heimisch gewordene Aargauer sammelte seine Punkte am Steuer eines Opel Astra TCR von Lubner Motorsport in der deutschen Spezial Tourenwagen Trophy. In der STT-Wertung 2025 gewann Vögeli den Titel in seiner Division und belegte den dritten Gesamtrang über alle Klassen. Vizemeister wurde Giuliano Piccinato, der mit einem neuen Lotus Emira i4 zu den schnellsten Piloten im Lotus Cup Suisse gehörte. Gesundheitliche Probleme zwangen ihn im Sommer zu einer Rennpause, ohne die es eventuell zur erfolgreichen Titelverteidigung gereicht hätte. Zwischen einer Corvette und einem Lotus Exige wechselte Remo Feuz hin und her, was den dritten Ecurie-Rang 2025 ergab. Insgesamt klassierten sich 19 Männer und mit Kira Gerspacher auch eine Frau bei mindestens drei Rennen oder Gleichmässigkeitsprüfungen mit Zeitnahme und Status einer ASN-beglaubigten Veranstaltung.
Roger Vögeli entschied auch die aus fünf unterschiedlichen Wettbewerben bestehende Comax Plausch-Meisterschaft vor Gilbert Denzer und Remo Feuz für sich. In der separaten Clubmeisterschaft im SIM Racing triumphierte Bettina Buess über sieben Männer, die wie sie auf acht zählende Resultate kamen. Weitere 14 Konkurrenten punkteten zwischen ein und sieben Mal, was den Erfolg dieser neuen Clubwertung widerspiegelt.
Wer am gemeinsamen Abend nach der GV dabei war und sich gut klassierte, erhielt neben dem Applaus auch ein schönes Preisgeld. Interessanter Ehrengast mit einem Vortrag über sein Rennfahrerleben war Michael Sauter, der schon viele Erfolge in der internationalen Formel 4 feierte und 2024 japanischer Formula Regional Champion war. Sein Urgrossvater Kurt Sauter war eines der Gründungsmitglieder von 1956 und ebenfalls Rennfahrer, der sich auch einen Namen als Konstrukteur von Sauter-Rennsportwagen machte.
Gilbert Denzer, Ecurie Basilisk