Oberbaselbiet | Lesungen über die Hoffnung und die Liebe Gottes.
vs. Das Neue Testament sieht im Licht von Ostern das Leiden und Sterben von Jesus nicht als Versagen eines Idealisten, sondern als Selbsthingabe für die Welt. Daher bekennt die ...
Oberbaselbiet | Lesungen über die Hoffnung und die Liebe Gottes.
vs. Das Neue Testament sieht im Licht von Ostern das Leiden und Sterben von Jesus nicht als Versagen eines Idealisten, sondern als Selbsthingabe für die Welt. Daher bekennt die Kirche seit jeher: Dieser Jesus ist für uns gestorben und deshalb hat ihn Gott auch auferweckt. Mit anderen Worten: Ostern und Karfreitag gehören zusammen.
Das Kreuz, ein Henkersymbol bei den Römern, wird damit zu einem Heilszeichen, und Jesus ist somit nicht der Gescheiterte, sondern der Retter und das Bild Gottes, dem zu vertrauen und auf den zu hoffen sich nur lohnen kann.
An Ostern wird deutlich, dass es Gottes Liebe zu den Menschen war, die ihn dazu brachte, in Gestalt von Jesus das Leben in dieser Welt inklusive Ausgrenzung, Leid und Tod auf sich zu nehmen. Es war somit eine Liebeserklärung an die Menschen, selbst die tiefsten Abgründe mit ihnen zu teilen und sie in den auch schwersten Zeiten nicht allein zu lassen.
An vier Abenden in der Karwoche lesen Kirchenangehörige Texte der Passionsgeschichte aus dem Matthäusevangelium gemeinsam und entdecken, wozu die Evangelien die Leser damit einladen und ermutigen wollen.
«Letztes Abendmahl und Garten Gethsemane» (Mt 26,17-46), Montag, 30. März, 19 Uhr, Kirche, Tenniken.
«Jesus wird verurteilt und verspottet» (Mt 26,57-27,30), Dienstag, 31. März, 19 Uhr, Kirchen Diegten.
«Jesus wird gekreuzigt und stirbt» (Mt 27,31-56), Mittwoch, 1. April, 19 Uhr, Gemeindesaal, Zunzgen.
«Totenreich» (1 Petrus 3,19) und «Auferstehung» (Mt 28,1-10), Gründonnerstag, 2. April, 19 Uhr, Kirche, Diegten.