Volles Haus – auch dank Social Media
10.02.2026 ItingenDie «Schwauderi» luden zum Ball
Ein farbenfroher Kinderball füllte die Itinger Mehrzweckhalle. Die «Schwauderi» als Organisatorinnen durften sich über viele kostümierte Kinder freuen. Mit Musik, Guggenklang und vielen Attraktionen wurde ausgelassen ...
Die «Schwauderi» luden zum Ball
Ein farbenfroher Kinderball füllte die Itinger Mehrzweckhalle. Die «Schwauderi» als Organisatorinnen durften sich über viele kostümierte Kinder freuen. Mit Musik, Guggenklang und vielen Attraktionen wurde ausgelassen Vorfasnacht gefeiert.
Brigitt Buser
Die Wände der Itinger Mehrzweckhalle sind mit Riesenkonfetti in allen Farben geschmückt. Von der Decke hängen bunte Luftballons und Fasnachtsschlangen. Die Tische sind in Reihen aufgestellt und daneben warteten je ein Kuchen-, Getränke- und Hotdog-Stand auf die vielen kostümierten Kinder mit ihren Begleitpersonen, die sich beim Eingang zum Kinderball eingefunden hatten.
Während der Anlass in Vorjahren wegen Corona gar nicht durchführbar war und zeitweise auch unter rückläufigen Besucherzahlen litt, gab es vergangenen Samstag wieder «Full House», was das OK mit dem Namen «Schwauderi» freute. «Grund dafür dürfte neben der Publikation im Gemeindeblatt auch das Teilen auf Social Media gewesen sein», sagt Loredana Barbato. Unterstützt wird das Frauen-Team durch seine Ehemänner und Partner. Ohne sie wäre das Ganze gar nicht möglich. Auch der Gebäudeund Anlagenwart hilft beim Aufstellen und Entsorgen.
Jedes Jahr werden keine Mühen gescheut, damit sich die Besucher gute drei Stunden amüsieren dürfen. Vor allem das Zusammenwischen aller Konfetti, die an die Kinder beim Einlass zum Ball abgegeben werden, nimmt beim Aufräumen viel Zeit ein. «Organisiert wird der Anlass schon seit mehr als 45 Jahren», sagt Barbato.
Am Samstag herrschte reger Betrieb in der Halle, mit schicken silberund rosafarbenen Perücken und in funkelnden Paillettenjacken öffneten die «Schwauderi» punkt 14 Uhr die Türen. Neben weiteren Helferinnen und Helfern erwartete auch DJ Bruno Casanova, der seit jeher mit dabei ist, die Besucher und sorgte für beste Unterhaltung.
Einmarsch der Gugge
So dauerte es nicht lange und die zahlreichen in Kostüme gekleideten Kinder tanzten auf der Bühne oder eben dort, wo sonst noch Platz war. Prinzessinnen, Hexen, Teufelchen, Katzen, Sherlock Holmes und Dr. Watson, Sherazade, ein riesiger Saurier und viele andere waren zu sehen. Bald schon folgte eine Polonaise quer durch die Halle. Und war der Nachwuchs noch zu klein, um auf der Bühne zu tanzen, so durften sie auf dem Arm der Eltern eifrig im Takt der Musik wippen.
Auch wurden verschiedene weitere Aktivitäten wie Ballwerfen, Schminktisch und Päcklifischen angeboten. Zudem gab es eine Candybar, an der man sich günstig mit Lollis eindecken konnte. Die Getränke für die Kinder waren gratis, der Rest extrem günstig. So gilt es laut «Schwauderi» nur, die Unkosten zu decken. Auch wird beispielsweise ein Teil der Getränke und Lebensmittel gesponsert.
Um halb vier Uhr war es dann so weit und die Gugge Fotzelcheibe aus Itingen gab ein halbstündiges Konzert. Klar, dass es dann laut wurde in der Halle. Doch die meisten Eltern hatten vorgesorgt, und so trugen vor allem die Kleinkinder einen Gehörschutz. Nachdem die Gugge wieder abgezogen war, wurde auch schon bald die Maskenprämierung angesagt.
In diesem Jahr ergatterten sich den ersten Platz gleich zwei Kinder.
Und fast schon logisch, waren dies Sherlock Holmes und Dr. Watson. Zum Abschluss wurde den «Schwauderi» ausgiebig gedankt und nach nochmaligem Tanz leerten sich erst die Bühne und langsam auch die Halle. Für die Helfer war nun Konfettiwischen angesagt.

