Vier verschiedene Ausgangslagen
06.03.2026 Sport, FussballAuch in der 3. Liga rollt der Ball wieder
lug. Morgen Samstag starten auch die Teams der 3. Liga in die Rückrunde – mit dabei vier Oberbaselbieter: die AC Rossoneri, der FC Oberdorf und die zweiten Mannschaften des FC Gelterkinden und des FC Bubendorf.
...Auch in der 3. Liga rollt der Ball wieder
lug. Morgen Samstag starten auch die Teams der 3. Liga in die Rückrunde – mit dabei vier Oberbaselbieter: die AC Rossoneri, der FC Oberdorf und die zweiten Mannschaften des FC Gelterkinden und des FC Bubendorf.
Die 3. Liga teilt sich in zwei Gruppen auf. In der Gruppe 1 spielen die ACR, Bubendorf und Oberdorf – die Ausgangslagen der drei Konkurrenten könnten nun kurz vor der Wiederaufnahme der Saison nicht unterschiedlicher sein.
Am ungemütlichsten ist die Situation in Oberdorf. Die Waldenburgertaler befinden sich auf dem 13. und somit zweitletzten Platz. Aktuell fehlt dem Team nur ein Punkt, um mit dem FC Stein auf dem 12. und dem FC Aesch auf dem 11. Platz gleichzuziehen. Platz 11 würde für den FCO den Ligaerhalt bedeuten – doch später im Text mehr dazu, denn die Auf- und Abstiegsregeln gestalten sich etwas kompliziert.
Selbstbewusster dürfen Bubendorf (6.) und die ACR (4.) wieder starten. Die Rossoneri haben in der Vorrunde einen Punkt mehr gesammelt als der FCB. Während auf den 2. Rang nur 5 respektive sechs 6 Punkte fehlen, sind es auf den ersten gar 16 respektive 17 Punkte. Der FC Zwingen führt die Tabelle mit grossem Abstand an, nachdem er sich in der Vorrunde zwölf Siege und ein Unentschieden erspielt hat.
Nur ein Absteiger in der Gruppe
Ganz anders sieht die Tabelle in der Gruppe 2 aus. Einerseits ist es an der Spitze sehr eng. Die besten sechs Teams befinden sich innerhalb von nur drei Punkten. Rheinfelden führt aktuell mit 26 Punkten – dies, so scheint es, wird sich aber von Spiel zu Spiel ändern können.
Andererseits ist bereits jetzt klar, dass aus dieser Gruppe zwei Teams weniger als in Gruppe 1 um den Ligaerhalt kämpfen werden.
Mit dem FC Münchenstein und dem FC Türkgücü Basel haben sich zwei Teams zurückgezogen. Diese gelten gemäss Verband als Absteiger und können sich in der neuen Saison in der 4. Liga wieder anmelden. Aktuell wird wohl nur das 12. und somit letzte der verbliebenen Teams absteigen. Von diesem 12. Platz ist der FC Gelterkinden auf dem 10. Rang aktuell nur zwei Punkte entfernt.
Zurück zur Auf- und Abstiegsthematik. Denn welches Team bei welcher Rangierung absteigen wird, ist heute noch nicht klar. Das hängt von den oberen Ligen ab und es gibt mehrere Szenarien.
Falls aus der 2. Liga interregional keines der fünf Teams des Fussballverbands Nordwestschweiz (FVNWS) in die regionale 2. Liga absteigt, gilt: Es steigen nicht sechs, sondern nur fünf Teams aus der 3. Liga ab, sprich neben den beiden bereits zurückgezogenen drei. Jenes zwölftplatzierte Team, das den besseren Punktequotienten (Anzahl Punkte durch Anzahl Spiele) aufweist, steigt nicht ab. Zudem wird ein dritter Aufsteiger in die regionale 2. Liga ermittelt. Die Gruppenzweiten beider 3.-Liga-Gruppen tragen auf neutralem Terrain ein Entscheidungsspiel aus
Falls ein FVNWS-Team aus der 2. Liga interregional absteigt, steigen alle sechs Teams der 3. Liga, die sich «unter dem Strich befinden», ab. Gemäss aktuellem Stand befindet sich mit dem FC Pratteln ein FVNWS-Team auf einem Abstiegsplatz in der 2. Liga interregional.
Steigen zwei FVNWS-Teams aus der 2. Liga interregional ab, dann steigen nicht nur wie in den anderen beiden Szenarien je ein Team, sondern zwei Teams von der 2. Liga regional in die 3. Liga ab. Dies wäre dann jenes Team, das sich eigentlich «über dem Strich» auf dem 12. Platz befindet, ist aktuell der FC Wallbach-Zeiningen.
