SBB musste wegen der Hitze Bahnersatzbusse fürs «Läufelfingerli» bereitstellen
mef. Aufgrund der anhaltenden Hitze kam es am Dienstagabend auf der Hauensteinlinie zwischen Sissach und Olten zu Verspätungen. Grund dafür waren Verformungen der ...
SBB musste wegen der Hitze Bahnersatzbusse fürs «Läufelfingerli» bereitstellen
mef. Aufgrund der anhaltenden Hitze kam es am Dienstagabend auf der Hauensteinlinie zwischen Sissach und Olten zu Verspätungen. Grund dafür waren Verformungen der Schienen, wie SBB-Mediensprecher Moritz Weisskopf auf Anfrage der «Volksstimme» bestätigt. Extreme Temperaturen können zu solchen Verformungen führen. Grössere Verformungen von mehr als 50 Millimetern werden als Gleisverwerfung bezeichnet.
Das «Läufelfingerli» durfte den betroffenen Streckenabschnitt aus Sicherheitsgründen nur mit reduzierter Geschwindigkeit befahren. Betroffen war unter anderem ein Zug, der in Buckten mit rund 20 Minuten Verspätung abfuhr und in Rümlingen länger als geplant warten musste, bevor die Fahrt nur langsam fortgesetzt werden konnte. Die Schäden wurden laut Weisskopf noch am Dienstagabend nach Betriebsschluss behoben. Am Mittwochmorgen verkehrten die Züge wieder planmässig.
Am Mittwochnachmittag kam es auf derselben Strecke jedoch erneut zu Problemen. Wegen einer weiteren «hitzebedingten Unregelmässigkeit» an einem anderen Streckenabschnitt blieb die S9-Linie bis 17 Uhr gesperrt; es verkehrten Ersatzbusse. Laut den SBB kann der Abschnitt inzwischen wieder mit reduzierter Geschwindigkeit befahren werden, weitere Reparaturarbeiten würden folgen.