Fast jeden Morgen dasselbe Schauspiel vor meinem Fenster: Fröhliche Kinderstimmen, munteres Geplapper, eine aufgeweckte Schar ist auf dem Weg zu ihrem Waldkindergarten. Bei jedem Wetter scheinen sie ihren Schulweg zu geniessen, und den Unterricht danach vermutlich auch.
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Fast jeden Morgen dasselbe Schauspiel vor meinem Fenster: Fröhliche Kinderstimmen, munteres Geplapper, eine aufgeweckte Schar ist auf dem Weg zu ihrem Waldkindergarten. Bei jedem Wetter scheinen sie ihren Schulweg zu geniessen, und den Unterricht danach vermutlich auch.
Ich denke dann so für mich: Auch diese Kinder kommen bald in die «grosse Schule». Die findet nicht mehr im Wald statt, aber auch nicht in einem richtigen Schulhaus. Die Kinder werden in einem jahrzehntealten Provisorium untergebracht. Immerhin wissen die ehemaligen Waldkindergartenkinder bestimmt, was zu tun ist, sollte es in ihrem neuen Klassenzimmer zu regnen beginnen.
Eigentlich ist es schon traurig zu sehen, was sich die Gemeinde Gelterkinden alles leisten konnte und kann (ich verzichte auf eine Aufzählung), aber ein richtiges Schulhaus für die Kinder der Primarschule soll zu teuer sein. Ich stimme am 26. April dem Projektierungskredit für den Schulhausbau zu.
Hans Rebmann, Gelterkinden