Der Regierungsrat hat die Vernehmlassung für eine Anpassung des kantonalen Richtplans eröffnet (siehe Artikel links). Damit sollen die Grundlagen für den Tonabbau durch die Schweizer Salinen AG sowie für neue Deponiestandorte geschaffen werden. Konkret soll das Gebiet ...
Der Regierungsrat hat die Vernehmlassung für eine Anpassung des kantonalen Richtplans eröffnet (siehe Artikel links). Damit sollen die Grundlagen für den Tonabbau durch die Schweizer Salinen AG sowie für neue Deponiestandorte geschaffen werden. Konkret soll das Gebiet «Langacher» in Arisdorf als Abbau- und Deponiestandort festgelegt werden, wie die Regierung gestern mitteilte. Die Schweizer Salinen AG beabsichtigt, jährlich rund 150 000 Kubikmeter Opalinuston abzubauen, um mit diesem Material ausgelaugte Salzkavernen aufzufüllen. Das durch den Abbau entstehende Leervolumen in der Grube soll als Deponie für Inertstoffe dienen. Die Vorlage sieht drei weitere Deponie-Vorhaben vor: «Leisiboden» in Zwingen soll im Richtplan festgesetzt werden und in Füllinsdorf der Standort «Elbis» definitiv verankert werden. Bei Reigoldswil/Seewen ist gemeinsam mit dem Kanton Solothurn eine Deponie geplant.
sda.