Massenversand von Steuerunterlagen verantwortlich
sda. Wer im Januar die Baselbieter Steuerverwaltung erreichen wollte, brauchte Geduld: Nur etwa jeder dritte Anruf kam durch, wie die Regierung am Mittwoch einräumte. Grund war der Massenversand von 500 000 ...
Massenversand von Steuerunterlagen verantwortlich
sda. Wer im Januar die Baselbieter Steuerverwaltung erreichen wollte, brauchte Geduld: Nur etwa jeder dritte Anruf kam durch, wie die Regierung am Mittwoch einräumte. Grund war der Massenversand von 500 000 Briefen.
Die Quote der bedienten Anrufe lag im Januar bei lediglich 35 Prozent, wie die Baselbieter Regierung auf eine Interpellation von Landrat Adil Koller (SP) schrieb. An Spitzentagen seien mehr als 4000 Anrufe eingegangen, wobei die Quote zeitweise auf 8 Prozent gesunken sei. Per 26. Mai habe sie 71 Prozent betragen. Trotz einer temporären Personalaufstockung hätten nicht alle Anrufe entgegengenommen werden können.
Auslöser für den Ansturm war der jährliche Massenversand von mehr als 500 000 Briefen mit Steuererklärungen und Vorausrechnungen. Die personellen Ressourcen seien auf den Normalbetrieb und nicht auf solche Spitzen ausgelegt. Im Januar standen durchschnittlich 4,4 Vollzeitstellen für die telefonische Auskunft zur Verfügung. Gemessen an der Anzahl versendeter Briefe gebe es jedoch wenige Reklamationen.
Trotz der Engpässe bezeichnete die Regierung die Qualität der telefonischen Auskünfte als mindestens gut. Dies würden Kundenrückmeldungen bestätigen. Gemäss Leistungsauftrag strebt die Steuerverwaltung eine Quote von 80 Prozent bedienter Anrufe an.
Künftig will die Regierung die Kommunikation verbessern, Online-Kanäle fördern und den Versand der Kontoauszüge optimieren.