Ertüchtigung der Spitäler Liestal und Bruderholz
Es ist so: Wenn man nicht entscheiden will, dann wird ein Geschäft an Kommissionen verwiesen und es werden teure Studien in Auftrag gegeben. Und wenn Resultate vorliegen, kommen bestimmt wieder Bedenken, ...
Ertüchtigung der Spitäler Liestal und Bruderholz
Es ist so: Wenn man nicht entscheiden will, dann wird ein Geschäft an Kommissionen verwiesen und es werden teure Studien in Auftrag gegeben. Und wenn Resultate vorliegen, kommen bestimmt wieder Bedenken, und das ganze Geplänkel beginnt von Neuem. Alles kostet viel Geld, und saniert oder gebaut ist noch gar nichts. Das Hin und Her bezüglich Spitäler grenzt schon fast an Entscheidungsverweigerung, und für das Personal, das täglich teils unter prekären Bedingungen Höchstleistungen bringen muss, bedeutet es immer wieder Unsicherheiten.
Dass nun wieder Verhandlungen mit Basel-Stadt aufgenommen werden sollen – einem Partner, auf den man sich oft nicht verlassen kann – bringt ausser zusätzlichen Kosten gar nichts.
Es ist höchste Zeit, endlich Nägel mit Köpfen zu machen: Die bisherigen Spitäler Liestal und Bruderholz müssen so rasch als möglich saniert und modernisiert werden. Unser Kanton ist fit genug, die Spitalplanung selber zu bestimmen. Eine Ein-Standort-Lösung auf der grünen Wiese ist pure Zwängerei und mit vielen Unbekannten verknüpft. Die Gesundheitsversorgung ist ein wichtiger Pfeiler für unsere Gesellschaft und sollte nicht zum politischen Spielball werden. Ich fordere deshalb die Baselbieter Volksvertreterinnen und Volksvertreter auf, so rasch als möglich mutig zu entscheiden, damit das «Trauerspiel» um die Spitalplanung endlich ein Ende hat.
Hanspeter Meyer, SVP, Liestal