Sommer, Sonne, «Stubete Gäng»
23.06.2026 Kultur, EptingenSchweizer Popmusiker bei der zweiten Ausgabe des «EptingAir»
Das «EptingAir» hat seine zweite Bewährungsprobe bestanden: Trotz grosser Hitze sorgten Ritschi und die «Stubete Gäng» am Wochenende auf dem Gelände der Mineralquelle Eptingen ...
Schweizer Popmusiker bei der zweiten Ausgabe des «EptingAir»
Das «EptingAir» hat seine zweite Bewährungsprobe bestanden: Trotz grosser Hitze sorgten Ritschi und die «Stubete Gäng» am Wochenende auf dem Gelände der Mineralquelle Eptingen für ausgelassene Stimmung und lockten zahlreiche Besuchende an.
Jane Bures
Am Wochenende kehrte die beliebte Mundartband «Stubete Gäng» nach Eptingen zurück, um an der zweiten Ausgabe des «EptingAir» zu spielen. Die moderne Volksmusik um die Gebrüder Aurel und Moritz Hassler sowie deren Vater und Onkel spielte bereits 2024 am 125-Jahre-Jubiläum der Mineralwasserquelle Eptingen.
Das diesjährige Freiluftkonzert wurde nach grossem Ersterfolg als zweitägiger Anlass aufgezogen: Der ehemalige «Plüsch»-Sänger Andreas «Ritschi» Ritschard machte am Samstagabend den Anfang und brachte mit seinem Berner-Pop das Areal zum Beben. «Er gab alles», sagte Damaris Armbruster, Marketingleiterin der Mineralquelle Eptingen, begeistert. Sie hatte im Jubiläumsjahr der Firma die Idee ein Festival zu organisieren, und holte nun das zweite Mal Schweizer Top-Acts aufs Firmengelände. Für das erste Konzert mit Ritschi wurden an die 1000 Tickets verlost, und es kamen trotz Sommerhitze die meisten der Gewinner. Die Eintrittskarten konnten ausschliesslich gewonnen werden. Auch für das zweite Konzert am Sonntagnachmittag wurden gleich viele Eintritte erwartet. Die hohen Temperaturen hielten dabei nur wenige ab.
Zwischendurch abkühlen
Kreativ sorgten die Organisatoren für Abkühlungsmöglichkeiten und richteten unter einigen Sonnenschirmen ein Sprühnebelsystem ein. Für jeden Gast gab es beim Eintritt eine Flasche Eptinger Mineralwasser mit praktischem Flaschenhalter-Riemen und einen Jeton für Nachschub. Kurzum, im Innenhof des Mineralwasserwerks entstand Festivalfeeling pur.
Mit wenigen Minuten Verspätung kamen die Musiker aus dem Zuger Hagendorn am Samstagnachmittag auf die Bühne und rissen das Publikum sogleich zum Tanzen mit: «‹Stubete Gäng› isch da, Wasser müemer ha.» Wer mochte, bekam daraufhin eine Abkühlung aus dem Gartenschlauch direkt von der Bühne. Das Publikum war bunt durchmischt, viele Kinder und Altersgruppen waren nach Eptingen gekommen. Alle zusammen brachten einen Hauch Rot-Weiss mit, ob auf den karierten Hemden oder im Herzen unter dem Edelweiss-Hemd. Auf dem Areal gab es bandeigene Werbeartikel zu kaufen, gegen den Hunger stand der Foodtruck des Landgasthofs Hirschen aus Diegten bereit. Zur Abkühlung holte man sich ein Eis von der «Rollenden Gelateria». Die Warteschlangen waren lang, die Besucher verteilten sich und suchten Schatten neben den gestapelten Harassen und unter den aufgestellten Schirmen.
«Hallo Echo, schön sin dr do», hiess es von der Bühne, und schon ging es «Ufe mit de Schiibewüscher». Für Handylichter und Feuerzeuge war es noch zu hell, aber es schoben sich gnädige Wolken vor die Sonne. Vor dem Gelände versammelten sich Zuschauer, ein Paar tanzte fröhlich zur Akkordeonmusik. Einige waren auf den Hügel gegenüber spaziert, um dort von den Bänken aus zuzuhören. Immer wieder wandten sich die Bandjungs auch diesem Balkonplatz zu und waren stets «dicht bi de Lüt». Spätestens beim Hit «Göschene Airolo» hatten sie das Publikum mit ihrem urbanen Ländler gewonnen.
Ob ein nächstes «EptingAir» stattfindet, wird sich noch weisen, so die Organisatoren. Fürs Erste bleiben positive Erinnerungen und ein Festival-Gewinner: Mit einem «Best-Story-Hashtag» zum Anlass konnte ein Jahresvorrat an Eptinger Mineralwasser gewonnen werden. Ganz im Sinne der kundennahen Festivalidee des Unternehmens.

