Die beiden Basel warnen vor einer Ausbreitung und Einschleppung des Japankäfers
sda. In den beiden Basel wurden diese Saison bisher 77 invasive Japankäfer gefangen. Davon entfallen 44 auf den Landkanton und 33 auf den Stadtkanton. Die Situation bleibt ...
Die beiden Basel warnen vor einer Ausbreitung und Einschleppung des Japankäfers
sda. In den beiden Basel wurden diese Saison bisher 77 invasive Japankäfer gefangen. Davon entfallen 44 auf den Landkanton und 33 auf den Stadtkanton. Die Situation bleibt angespannt, wie es in einer Mitteilung der beiden Basel vom Mittwoch heisst. An den Fundorten wurden zusätzliche Fallen installiert, die auch der Überwachung dienen. Die erwachsenen Käfer seien aktiv und würden an zahlreichen Wirtspflanzen fressen und sich paaren. Nach der Paarung legen die Weibchen ihre Eier bevorzugt in feuchte, grasbewachsene Böden ab. Nach wenigen Wochen schlüpften daraus Larven, die sich von den Wurzeln der Gräser ernährten und so Schäden an Rasen- und Grünflächen verursachen könnten.
Während der Hauptflugzeit, die bis in den September dauern könne, seien feuchte Böden für die Eiablage der Weibchen besonders attraktiv, heisst es weiter. Deshalb sollten Rasen- und Grasflächen trotz der anhaltenden Trockenheit nicht bewässert werden. Bereits wenige Tage mit trockenen Bodenverhältnissen könnten die Eiablage erschweren und damit die Bekämpfung unterstützen.
Die Behörden mahnen bei Rückreisen aus Befallsgebieten zur Vorsicht. Dazu zählten Norditalien, das Tessin, Graubünden (Misox) und das Wallis (Simplongebiet). Larven und Eier würden mit Erde verschleppt und erwachsene Käfer versteckten sich in Pflanzen oder Grünabfällen oder würden als blinde Passagiere in Fahrzeugen mitreisen.