Für mich sind das eindeutig zu viel. Ich stehe im Zug, auf der Strasse und, wenn ich eine offene Poststelle finde, auch dort. Ich stehe sogar im Bett, weil mich diese Politik nicht schlafen lässt.
Die Argumente des Basler Bundesrats kann ich nicht nachvollziehen. ...
Für mich sind das eindeutig zu viel. Ich stehe im Zug, auf der Strasse und, wenn ich eine offene Poststelle finde, auch dort. Ich stehe sogar im Bett, weil mich diese Politik nicht schlafen lässt.
Die Argumente des Basler Bundesrats kann ich nicht nachvollziehen. Das Universitätsspital müsste bei einer Annahme der Initiative angeblich sofort schliessen. Ich denke, dieses «sofort» ist ähnlich gemeint wie bei den Ausschaffungen. Nach vielen Jahren sind die Betroffenen nämlich immer noch da. Abstimmungen gewinnt man offenbar am ehesten mit Angstmacherei, weil überzeugende Argumente fehlen. Für einen Bundesrat ist das ziemlich beschämend. Leider scheint das dem Niveau unserer politischen Elite zu entsprechen.
Überfüllte Gefängnisse, zu wenig Wohnraum und Schulen, die mit schwierigen Kindern überfordert sind: Schulklassen mit sieben Kindern und zwei Lehrpersonen sind keine Seltenheit. Leider gibt es unter der bestehenden zu grossen Bevölkerung schon viele Kriminelle, Raser, Vergewaltiger, Gauner und Betrüger. Auch von Ärzten, die vor Operationen Schwarzgeld verlangen, ist die Rede. Brauchen wir das wirklich?
Das Ganze ist wie ein Kochrezept. Einzelne finden es zu wenig scharf, man schmeisst mehr Pfeffer rein, bis es ungeniessbar wird. Die ersten müssen sich übergeben. Pfeffer könnte man durch sogenannte Fachkräfte ersetzen. Es gilt, ein Zeichen zu setzen. Für mich gibt es nur ein überzeugtes Ja.
Niklaus Moser, Oberdorf