Das Landratspräsidium hat – erneut – Vorrang
tho. Reto Tschudin, aktueller Landratspräsident und SVP-Landrat aus Lausen, wird sich am 14. Juni nicht um den Sitz des zurücktretenden Regierungsrats Isaac Reber (Grüne) bewerben. In einer ...
Das Landratspräsidium hat – erneut – Vorrang
tho. Reto Tschudin, aktueller Landratspräsident und SVP-Landrat aus Lausen, wird sich am 14. Juni nicht um den Sitz des zurücktretenden Regierungsrats Isaac Reber (Grüne) bewerben. In einer Mitteilung schreibt Tschudin, ein engagierter und glaubwürdiger Wahlkampf sei mit den Verpflichtungen seines Präsidialjahres nicht vereinbar. Er wolle dem Amt des «höchsten Baselbieters» gerecht werden und ihm seine volle Aufmerksamkeit schenken, statt es für eine Kandidatur vorzeitig niederzulegen oder zu relativieren. Tschudin ist für das Amtsjahr 2025/26 gewählt. Bis Ende Juni leitet er das Parlament und vertritt es nach aussen.
In den Reihen der SVP gilt Tschudin seit Langem als aussichtsreicher Anwärter für den Regierungsrat. Bereits bei der Ersatzwahl im Herbst 2025 verzichtete er zugunsten seines Präsidialamts auf eine Kandidatur für die Nachfolge von Monica Gschwind (FDP). Damals war er kurz zuvor zum Landratspräsidenten gewählt worden. In seiner gestrigen Mitteilung betont der 41-jährige Jurist und Leiter der kantonalen Registerbehörden, die Herausforderung reize ihn, und er werde seine politische Arbeit im Kanton mit voller Kraft fortführen. Eine nächste Gelegenheit dürfte sich bieten.